Legendäre Rennstrecke Knapper Sieg für Hialeah
Ross und Reiter: Ein Jockey und sein Pferd werden nach dem Rennen zu den Boxen geleitet. Die farbenprächtige Kulisse zog viele Amateurfotografen an die Rennstrecke des Hialeah Park.
Auf zum Rennen: Das Publikum macht sich in der prallen Sonne Floridas auf zum Grandstand, um von dort aus das nächste Pferderennen zu verfolgen.
Großartiger Grandstand: Die Tribüne des Hialeah Park Race Tracks bei Miami, 1944 von einem Amateurfotografen in Farbe aufgenommen.
Am Totalisator: Die Rennbahn in Hialeah verfügte schon in den dreißiger Jahren über einen der modernsten Totalisatoren der Welt. Die Anzeigetafel bildete die momentanen Quoten der Pferde für die Wettarten "win, place and show" ab. Am Schalter darunter wurde der Tipp abgegeben. Eine Person kassierte das Geld und bediente eine der neuen Maschinen. Sekunden später erhielt der Glücksritter seinen Tippschein ausgedruckt. Bis zu 120 Tickets konnten die Automaten pro Minute drucken. Gegen Stromausfälle gab es sogar ein Notstromaggregat.
Galopper in Farbe: Im Februar 1944 hielt ein Besucher den Hialeah Park Race Track in Florida auf einem Kodachrome-Film fest. Die idyllisch gelegene Anlage galt lange Zeit als eine der schönsten Rennbahnen der Welt und wurde "als Kronjuwel Floridas" bezeichnet.
Pferde-Paradies: Vom Weltkrieg ist auf der farbenfrohen Aufnahme von Februar 1944 nichts zu sehen, sie strahlt eher paradiesische Ruhe aus. In Europa und im Pazifik kämpfen zeitgleich hunderttausende GIs.
Schnappschuss nach dem Rennen: Ein besonderer Moment - die Rückkehr der Pferde von der Rennbahn. Für die Zuschauer ergab sich die Möglichkeit, Ross und Reiter aus nächster Nähe zu betrachten. Natürlich war das Defilee ein beliebtes Motiv für einen Schnappschuss.
Flamingo-Brunnen: Die Anlage in Hialeah steckt voller architektonischer Blickfänge, etwa dem 1959 von Tomas Famigliette entworfenen Brunnen. An seinem Sockel sind Plaketten mit den Namen aller Sieger der traditionsreichen "Flamingo Stakes" angebracht.
Prominente Gäste: Der Hollywood-Filmproduzent Jack Warner und seine Frau Hollywood verfolgen die Eröffnung der Saison in Hialeah am 16. Januar 1936.
War Admiral siegt: Der Rappe War Admiral mit Jockey Charles Kurtsinger nähert sich der Ziellinie. Das Preisgeld beim Widener Cup in Hialeah am 5. März 1938 betrug 50.000 Dollar. Der Pokal war nach dem Tycoon Joseph E. Widener benannt, der die Rennbahn 1930 gekauft und komplett umgestaltet hatte.
Saisonende: Besucher des Widener Cup begutachten die Pferde, die am letzten Tag der Rennsaison im März 1941 von der Koppel auf dem Hialeah Park Race Track geführt werden. Den Pokal und ein Preisgeld von 50.000 Dollar gewann Big Pebble.
Rosige Kulisse: Die Flamingos gehören fast genauso zum Hialeah Park Race Track wie die Pferde, seit der damalige Eigentümer, der Millionär Joseph E. Widener, sie in den dreißiger Jahren erstmals in der Mitte des Kurses ansiedelte.
Hialeah über allem: Längst ist der Hialeah Park Race Track eine über Florida hinaus bekannte Sehenswürdigkeit.
Pferdenarr Widener: Der amerikanische Milliardär, Kunstmäzen und Pferdeliebhaber Joseph E. Widener (hier sein Pferd Hurryoff führend) kaufte sich 1930 den Hialeah Race Track in Florida und verwandelte ihn in ein Gesamtkunstwerk.