Legendäre Seeschlacht "Enttarnen!" - "Kriegsflagge weht!"
Geschütz der "Kormoran": Auf dem Deck der gesunkenen Hilfskreuzers "Kormoran" ist in fast 2500 Meter Tiefe auch nach über sechs Jahrzehnten auf dem Meeresgrund noch eines der Decksgeschütz erhalten (Quelle: The Finding Sydney Foundation )
Versorgung eines U-Bootes: Mit einer schwimmenden Schlauchleitung versorgt die "Kormoran" ein aufgetauchtes deutsches U-Boot mit Öl. Mehrere Male traf die "Kormoran" auf im Atlantik operierende U-Boote.
Haijagd auf der Kormoran: Der erste geangelte Meeresräuber wird zur Sensation. Mit einer Axt eilt ein Mitglied der Besatzung herbei, um dem Hai den Garaus zu machen.
Torpedoklappe der "Kormoran": Deutlich zu sehen ist die Klappe, mit der die Torpedorohre der "Kormoran" getarnt waren. Dank der schnell zu entfernenden Tarnung ihrer Waffen und der gut gedrillten Besatzung konnte die "Kormoran" nach ihrer Enttarnung innerhalb von Sekunden das Feuer auf den australischen Kreuzer "Sydney" eröffnen, der bereits bis auf eine Entfernung von unter 1000 Meter an sie herangekommen war. (Quelle: The Finding Sydney Foundation )
Der Hilfskreuzer vor seinem Umbau: Die "Kormoran" war ein zum Hilfskreuzer umgerüstetes Handelsschiff. Gebaut wurde sie 1938/39 in der Germaniawerft in Kiel. Vor dem Krieg fuhr das 8736 Bruttoregistertonnen große Dieselelektroschiff als "Steiermark" für die Hamburger Reederei HAPAG und wurde nach dem Umbau Anfang 1940 bei der Deutsche Werft AG in Hamburg-Finkenwerder am 9. Oktober 1940 als "Handelsstörkreuzer" in Dienst gestellt.
Erkennungsmerkmal: Anhand des Schriftzugs "O8KO" (hier auf dem Kopf stehend zu sehen) konnten die Suchexpedition der "Finding Sydney Foundation" das am 15. März 2008 entdeckte Wrack eindeutig als das des deutschen Hilfskreuzers "Kormoran" identifizieren. Zwei Tage später entdeckten sie nur 12 Seemeilen entfernt auch die HMAS "Sydney". (Quelle: The Finding Sydney Foundation )
Versenkung eines Tankers: Der kleine unter britischer Flagge fahrende Tanker "Agnita" (3561 Bruttoregistertonnen) wird nach der Übernahme der 38 Mann starken Besatzung durch ein Sprengkommando des deutschen Hilfskreuzers "Kormoran" versenkt.
Der leichte Kreuzer Sydney: Die HMAS "Sydney" kehrt im Februar 1941 vom Einsatz im Mittelmeer zurück - im Hintergrund die berühmte Harbour Bridge ihres Heimathafens Sydney. Ein gutes halbes Jahr später verschwand das Schiff nach einem Gefecht mit dem deutschen Hilfskreuzer "Kormoran" mit Mann und Maus spurlos; erst im März 2008 wurde das Wrack der "Sydney" vor der australischen Westküste geortet.
Aufklärungsflugzeuge der "Kormoran": Nicht nur die "Sydndey" hatte ein Bordflugzeug (mit dem sie dier Besatzung der "Kormoran" einen gehörigen Schreck einjagte), auch der deutsche Handleshilfskreuzer verfügte über zwei Wasserflugzeuge. Anders als auf der "Sydney" konnten die Machinen vom Typ vom Typ Arado 196 jedoch nicht mittels Katapult von Deck gestartet werden, sondern mussten dazu mit dem Bordkran zu Wasser gelassen werden, wo sie dann aus eigener Kraft starten mussten.
Rettung der Kormoran-Besatzung: Das australische Passagierschiff "Centaur" schleppt Überlebende des deutschen Hilfskreuzers "Kormoran", der sich nach dem Gefecht mit dem Kreuzer HMAS "Sydney" schwer beschädigt selbst versenkte, in den Hafen von Canarvon an der Westküste des Fünften Kontinents.
Rettungsboot der "Sydney": Beim Wrack der "Sydney" wurden in fast 2500 Meter Tiefe auch fünf Rettungsboote des Leichten Kreuzers der Royal Australian Navy gefunden - eine Entdeckung, die das Bergungsteanfrösteln ließ und die Theorie bestätigte, dass die "Sydney" sehr schnell gesunken sein musste, ohne der Besatzung Zeit zu geben, sich in die Boote zu retten. Am Bug des Rettungsbootes ist deutlich das Emblem der "Sydney" zu erkennen. (Quelle: The Finding Sydney Foundation )
Das Wrack in 2560 Metern Tiefe: Ein Sonarbild des Wracks des deutschen Hilfskreuzers "Kormoran" in 2560 Metern Tiefe vor der australischen Westküste. Das Wrack wurde im März 2008 entdeckt - nur zwölf Meilen von dem des australischen Kreuzers "Sydney" entfernt. Dieser war nach einem Seegefecht mit der "Kormoran" spurlos mit Mann und Maus untergegangen. Das ungeklärte Schicksal der "Sydney" und ihrere Besatzung hielt Australien bis in die Gegenwart in Atem.
Gasmaske am Meeresgrund: Die Wracksucher fanden 67 Jahre nach dem Untergang der "Sydney" auch Spuren der unglücklichen Opfer am Meeresgrund. Keines der 645 Besatzungsmitglieder überlebte den Untergang am 19. November 1941. Die "Sydney"war damit das größte mit gesamter Crew verlorengegangene Schiff des Zweiten Weltkriegs, gleich weder Nationalität. in Australien löste der Verlust Fassungslosigkeit aus; eine Untersuchungskommission warf 1942 dem Kapitän und dem Feuerleitoffizier schwere Fehler vor. (Quelle: The Finding Sydney Foundation )
Torpedotreffer auf der "Sydney": Die Aufnahmen der Wrackexpedition von dem durch eine Torpedotreffer vollkommen zerstörten Bug der HAMS "Sydney" belegten nach 67 Jahren die Theorie, dass der Vorderteil des australischen Zerstörers in Folge des Treffers abbrach und das Kriegsschiff innerhalb kürzester Zeit unterging. (Quelle: The Finding Sydney Foundation )