Lehman Brothers Insolvenz dauert an Dick Fuld - DER SPIEGEL
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Kaputte US-Investmentbank Die lange Pleite von Lehman Brothers

Es war der Auftakt der globalen Finanzkrise: Im September 2008 ging die US-Investmentbank Lehman Brothers unter. Das Konkursverfahren läuft immer noch, während Ex-Boss Dick Fuld still von seinen Millionen lebt.
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Die traditionsreiche US-Investmentbank Lehman Brothers ging am 15. September 2008 pleite, nachdem sie sich mit Ramschhypotheken verzockt hatte.

Foto: © Toru Hanai / Reuters/ REUTERS
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Lehmans Untergang markierte den Höhepunkt der Finanzkrise, die sich von der Wall Street um die ganze Welt ausbreitete.

Foto: Sven Hoppe / dpa / picture alliance
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Noch am Tag der Insolvenzerklärung mussten die meisten Lehman-Angestellten ihre Habseligkeiten persönlich aus der New Yorker Zentrale tragen.

Foto: Louis Lanzano / AP
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Auch in der Londoner Lehman-Filiale im Finanzviertel Canary Wharf mussten den Angestellten Hals über Kopf ausziehen.

Foto: © Andrew Winning / Reuters
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Manche Banker packten ihr persönliches Eigentum panisch in Tüten und Handtaschen, um es vor den Konkursverwaltern zu retten.

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Andrew Winning / Reuters

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In Lehman-Dependancen überall auf der Welt kam es zu letzten Goodbye-Sitzungen, hier im Londoner Finanzviertel Canary Wharf.

Foto: Kevin Coombs/ REUTERS
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Die sündteure New Yorker Lehman-Zentrale, ein Wolkenkratzer am Times Square (hier kurz vor der Pleite), musste ebenfalls aufgegeben werden.

Foto: HIROKO MASUIKE/ AFP
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Die britische Großbank Barclays übernahm Lehmans Broker-Geschäfte - und zog in das New Yorker Hauptquartier ein.

Foto: MARK LENNIHAN/ AP
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Was von Lehman übrig blieb, sitzt bis heute zur Miete im Time-Life Building ein paar Straßen weiter. Hier verscherbeln Juristen die letzte Konkursmasse.

Foto: Spencer Platt / Getty Images
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Im 40. Stock des Time-Life Buildings werden Milliarden bewegt. 110.000 große Lehman-Gläubiger wurden inzwischen ausgezahlt, viele andere warten immer noch auf ihr Geld.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Selbst Lehmans Macht-Insignien (hier ein Firmenschild in London) wurden versteigert, um die Gläubiger auszuzahlen.

Foto: Oli Scarff/ Getty Images
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Bei einer Versteigerung im New Yorker Auktionshaus Sotheby's im September 2010 kam sogar die teure Kunst, die Lehmans Büros geschmückt hatte, unter den Hammer.

Foto: MICHAEL NAGLE/ AFP
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Lehmans langjähriger Vorstandschef Dick Fuld, den sie wegen seiner brutalen Art "Gorilla der Wall Street" nannten, sah sich schnell zum schlimmsten Schurken der Finanzkrise abgestempelt.

Foto: JONATHAN ERNST/ REUTERS
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Einer der letzten öffentlichen Auftritte Fulds als Konzernchef war im Oktober 2008 vor dem US-Kongress. Er rechtfertigte seine Aktionen, während es draußen Proteste geschröpfter Anleger hagelte.

Foto: Susan Walsh / AP
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Die meisten Ex-Kollegen gehen Fuld bis heute aus dem Weg, andere lassen sich gerne mit ihm ablichten, hier an der New York Stock Exchange im Februar 2013.

Foto: Mike Coppola / Kairos Society / Getty Images
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Sein New Yorker Domizil gab Fuld auf: Das Penthouse an der Park Avenue verkaufte er für fast 26 Millionen Dollar.

Foto: © Eric Thayer / Reuters
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