Leica X2 Kompakt, edel, teuer
Kompaktkameras mit großem Sensor: Die Leica X2 (rechts) und die Fujifilm X100 im Größenvergleich. Die Leica ist knapp 100 Gramm leichter und kompakter - dafür fehlt ihr der optische Sucher.
Fujifilm X100: Die Digitalkamera sieht aus wie ein Oldtimer. Das Gehäuse ähnelt einigen der legendären Leica-Kameras sehr - ein großer optischer Sucher oben auf dem silbernen Magnesium-Gehäuse, darunter eine schwarze, aufgeraute Oberfläche, damit man den Fotoapparat gut halten kann.
Bedienung: Bei der Fujifilm X100 stellt man die Blendenöffnung am Objektiv ein, bei der Leica X2 an der Oberseite des Gehäuses.
Einstellrädchen der X100: Verschlusszeit, Belichtungskorrektur und Blendenöffnung lassen sich über allein dafür ausgelegte Bedienelemente einstellen - das vereinfacht und beschleunigt die Arbeit.
Fokus: Man kann die X100 mit dem Fokusrad am Objektiv manuell scharf stellen. Allerdings fehlt auf dem Fokusrad die Beschriftung, die angibt, auf welche Entfernung man nun gerade fokussiert hat. Sprich: Manuell fokussieren lässt sich die X100 nur, wenn sie eingeschaltet ist, dann wird die entsprechende Digitalanzeige eingeblendet.
100-Prozent-Ausschnitt: Aufgenommen mit der Leica X2 (1/160 Sekunden, f/4,5, ISO 100)
Keine Verzerrung: Beispielfoto des leichten Weitwinkel-Objektivs (35 mm Brennweite) der Leica X2 (1/80 Sekunden, f/4, ISO 100)
Leica X2: Beispielfoto in der Mittagssonne (1/500 Sekunden, f/5,6, ISO 100)
Nachtaufnahme: Die Aufnahmen der Leica X2 (1/125 Sekunden, f/2,8) sind auch bei hoher ISO-Empfindlichkeit (1600) rauscharm, selbst bei...
...ISO 6400 kann man die Aufnahmen zumindest verkleinert wiedergeben. In der 100-Prozent-Ansicht sind allerdings die Störungen sichtbar (f/2,8, 1/30 Sekunden).
Leica X2: Im Zentrum Hamburgs verschwindet dieser Messeturm Stück für Stück (1/500 Sekunden, f/5,6, ISO 100)