Leiharbeit: Sprungbrett oder Sklaverei? - DER SPIEGEL
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Leiharbeit Sprungbrett oder Sklaverei?

Für manche ist sie ein Sprungbrett in eine feste Stelle, andere halten Zeitarbeit für moderne Sklaverei. Fest steht: Und ist der Ruf auch noch so lädiert, die Branche boomt. Zwei Leiharbeiter und ein Mietmanager erzählen von ihren Erfahrungen im Unternehmenskarussell.
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Auf dem Bau: Ob Handwerker oder Hilfskraft, in Fabrik- oder Bürojobs - die Branche der Zeitarbeit floriert. Seit dem 1. Mai gibt es für Leiharbeiter erstmals verbindliche Mindestlöhne. Sie sollen verhindern, dass mit der Öffnung des Arbeitsmarkts für Osteuropäer die Löhne weiter sinken. 

Foto: Arne Dedert/ picture alliance / dpa
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Leihmanager Michael Harms, 37: Spezialagenturen vermitteln Edel-Leiharbeiter an Firmen, die etwa bei Insolvenzen externe Hilfen brauchen. "Mit Krisen kenne ich mich aus", sagt Harms, "meist genieße ich das Leben im Karussell." 

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Leiharbeiter Wolfgang Hartmann, 63: Nach vier Jahren Arbeitslosigkeit konnte er als Leiharbeiter einsteigen, verdiente aber nur die Hälfte der Stammarbeiter. Kurz vor der Rente streitet er jetzt mit zwei Zeitarbeitsfirmen um insgesamt rund 11.000 Euro Lohn. 

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?