Leipzig: Tätowieren gegen Narben - DER SPIEGEL
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Tattoos Mit Orchideen gegen Narben - und gegen die Traurigkeit

Die Leipziger Tätowiererin Peggy Miksch engagiert sich auf ungewöhnliche Weise: Sie tätowiert kostenlos, um Narben verschwinden zu lassen. Und das ist auch für die Seele eine Hilfe.
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Tätowiererin Peggy Miksch bei der Arbeit. Die 24-Jährige betreibt ein Tattoo-Studio in Leipzig und bietet Gewaltopfern an, deren Narben kostenlos zu überstechen.

Foto: Monika Skolimowska/ dpa
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Tattoos helfen gegen die Folgen von Gewalt, ist Peggy Miksch überzeugt. Hier sticht sie ein Bild auf dem Unterarm einer Frau.

Foto: Monika Skolimowska/ dpa
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"Tattoos gegen Gewalt" nennt die Leipziger Tätowiererin ihr Projekt. Über Vereine sucht sie den Kontakt zu betroffenen Frauen. Zwei bis drei Tattoos will sie pro Monat kostenlos stechen.

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Viel Geld für Gewaltopfer spenden könne sie nicht, sagt Peggy Miksch. Aber tätowieren könne sie. Statt auf Narben schauten die Frauen nach einer Session bei ihr auf etwas Schönes. "Das soll Mut geben und neue Kraft", sagt Miksch.

Foto: Monika Skolimowska/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?