Leistungsrudern in der DDR - DER SPIEGEL
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Leistungsrudern in der DDR "Sonst kriegen Sie kein Bein mehr auf den Boden"

Ziiiiiieeh! Die DDR war Ruder-Weltmacht, weil schon das Sichtungssystem seinesgleichen suchte. Nirgendwo wurden die Talente so hart ausgesiebt. Jan Frehse schaffte es bis zum Olympiakader und wurde Juniorenweltmeister im Achter. Aber er lernte auch die Schattenseiten des Sports kennen.
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"Zweier ohne": Ein Erinnerungsfoto mit meinem Zweierpartner Jens Höhne, rechts, während eines Trainingslagers in Mecklenburg im Frühjahr 1981.

Foto: Jan Frehse
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Zusage des SCM: Von mir heiß ersehnt: die Zusage des Sportclubs Magdeburg. Meine Eltern überließen mir die Entscheidung.

Foto: Jan Frehse
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Bootshaus: Im Ruderbootshaus des SC Magdeburg fand im Mai 1977 der Sichtungslehrgang für die 14- bis 15-Jährigen statt, die im September als Ruderer durchstarten sollten. Heute befindet sich auf dem Gelände das Hotel "Haus der Athleten".

Foto: Jan Frehse
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Nachwuchskräfte: Junge Ruderer des SCM verladen Boote. 1977 kam kein einziger neuer Ruderer aus einem anderen Verein zum Glück. Alle Neuen erhielten ihr Grundausbildung.

Foto: Jan Frehse
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Muskelaufbau: Das Krafttraining galt neben dem Rudern immer als eine Säule des Erfolgs, deshalb fand es dreimal wöchentlich statt. Selbst wenn wie hier improvisiert werden musste. Beliebt war es nicht.

Foto: Jan Frehse
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Spartakiade 1979: Der Spartakiadesieg im Achter auf der Regattastrecke in Berlin-Grünau war die Erlösung nach einem Katastrophenjahr. Während der Achter des SC Dynamo Berlin die DDR-Meisterschaft holte, konnten wir zwei Wochen später den Spieß umdrehen.

Foto: Jan Frehse
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SCM-Jugendachter: Unser Achter auf dem Weg zur Siegerehrung bei der Spartakiade 1979. Ich bin der Sechste von links.

Foto: Jan Frehse
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Bei den Russen: Weder Schule noch Pionierleben interessierten mich besonders. Viel lieber zog ich mit Freunden durch die Gegend oder tauschte bei den Russen Abzeichen gegen Zigaretten. Im Frühjahr 1977 entschied ich mich, Leistungssportler zu werden und ließ das (gelegentliche) Rauchen sein.

Foto: Jan Frehse
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Lage: Eine der häufigen Besprechungen mit unsererm Trainer Roland Sommer vor dem WM-Finale 1981 in Sofia.

Foto: Jan Frehse
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Junioren-Weltmeister: Die Mannschaft des DDR-Achters nach dem Finale auf dem Siegersteg, aufgenommen am 8. August 1981. Das Foto steckte jahrelang im Bilderrahmen meiner WM-Urkunde und ist deshalb so ausgeblichen. Ich stehe ganz links.

Foto: Jan Frehse
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Im Höhentrainingslager: Auch Anfang 1982 war ich immer noch voller Ehrgeiz, gesundheitlich aber schon angeschlagen. Der Schnappschuss entstand im Februar während eines Höhentrainingslagers auf dem Belmeken in Bulgarien.

Foto: Jan Frehse
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?