Leistungssport in der DDR Treue ist gut, totale Kontrolle ist besser
Der DDR Sport-Funktionär Manfred Ewald auf einem Foto von 1984. Skrupellos führte er die kleine DDR in die Spitze der internationalen Sportwelt. Ewald starb am 21. Oktober 2002 im Alter von 76 Jahren.
Der DDR Sport-Funktionär Manfred Ewald, in einem Berlin Gerichtssaal im Juli 2000. Er wurde wegen "Beihilfe zur Körperverletzung zum Nachteil von 20 Hochleistungssportlerinnen, denen ohne ihre Kenntnis mit der Folge von Gesundheitsschäden und -gefährdungen Anabolika verabreicht worden waren" zu 22 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
Der damalige NOK-Präsident Willi Daume spricht am 14. Juli 1969 auf dem Münchner Oberwiesenfeld anlässlich der Grundsteinlegung für die Olympiaanlagen. Er sah sich gezwungen, bei den Olympischen Spielen in München 1972 auch die "Spalterflagge" auf bundesdeutschem Boden zu hissen.
Die BRD-Sportlerin Heide Rosendahl-Ecker wird während der XX. Olympischen Sommerpiele in München auf dem Siegerpodest mit Weitsprung-Gold geehrt. Sie war außerdem die Schlussläuferin der gegen die DDR siegreichen 4x100-Meter-Staffel und erreichte Silber im Fünfkampf. Trotzdem stand die DDR am Ende im Medaillenspiegel vor dem "Klassenfeind" BRD. 66:40 lautete das Edelmetall-Endergebnis.
Kristin Otto taucht nach ihrem 100 Meter Freistil-Sieg 1988 in Seoul auf. Insgesamt brachte sie sechs Goldmedaillen zurück in die DDR. Damit ist sie bis heute die erfolgreichste deutsche Schwimmerin der Geschichte bei Olympischen Spielen. Ihre Erfolge waren jedoch auch von Dopinggerüchten begleitet.
AP