Leningrader Nachkriegskindheit "Schweig, sonst bist du tot!"
Man nannte sie "Tauber Adolf", "Ziegelchen" und "Schwarzer Fritz mit drei Fingern": Als Schuljunge in Leningrad machte Ilja Boguslawsky in den Sommerferien 1946 Bekanntschaft mit deutschen Kriegsgefangenen. Die Fremden verhielten sich äußerst merkwürdig - und Ilja lernte fürs Leben.
Ilya Boguslawsky: Als Junge wurde er aus dem belagerten Sankt Petersburg (früher: Leningrad) evakuiert. Er kehrte allerdings kurz nach Kriegsende dorthin zurück.
Foto: Joachim Kuss/Boguslawsky
Vorort Sankt Petersburg: Heute erinnert hier nicht mehr fiel an die massive Zerstörung Leningrads während des Zweiten Weltkrieges. Hier verbrachte Ilya Boguslawsky seine Kindheit.
Foto: Joachim Kuss/Boguslawsky
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