Ein total verdrehter Computer Lenovo IdeaPad Yoga im Test
Lenovo IdeaPad Yoga 13: Auf den ersten Blick ein ganz normales Notebook. Aber eben nur auf den ersten.
Dreht man das Display weiter nach hinten, wird schnell klar, dass da etwas anders ist als bei anderen Notebooks. Bis zu einem Winkel von 180 Grad arbeiten die Scharniere ganz normal.
Sobald man das Display weiter nach hinten dreht, setzt ein zweite Drehebene in den Spezialscharnieren ein. Um 270 Grad gedreht wird die umgedrehte Tastatur zum Bildschirmständer.
Man kann das Yoga aber auch wie ein Zelt aufbauen. Die Scharniere geben ihm dabei genug Standfestigkeit, damit es nicht zusammenklappt.
Komplett umgeklappt mutiert das Notebook zu einem Tablet-Rechner. Allerdings zu einem, der zu schwer und zu groß ist, um ihn, wie hier gezeigt, auf Dauer einhändig zu halten.
Besser ist es, man hält das Yoga im Tablet-Modus mit zwei Händen oder legt es auf den Knien oder einem Tisch ab.
Schlicht und schlank: Exakt 16,9 Millimeter ist das Yoga 13 schlank und damit trotz Dreh-Touchscreen ein angenehm dünnes Ultrabook.
Für Textverarbeitung: Die Tastatur ist für Schnell- und Vielschreiber unersetzlich und bei Lenovos Multimode-Notebook gut gelungen.
Mauersatz: Das Touchpad ist im Desktop-Modus meist das besser nutzbare Zeigeinstrument. Menüpunkte oder Symbole in diesem Modus per Touchscreen auszuwählen ist oft schwierig.
Design: Bei der Gestaltung hat Lenovo sich in Zurückhaltung geübt, was dem Gerät einen edlen Look verleiht.
Noch mehr Zurückhaltung: Besonders viele Anschlüsse findet man am Yoga 13 nicht. Linksseitig sind HDMI, USB 3.0, die Kopfhörerbuchse und eine Lautstärkewippe zu finden.
An der rechten Gehäuseflanke befinden sich eine USB-2.0-Buchse und der knallgelbe Anschluss für den Netzteilstecker. Daneben ist der Speicherkartenleser untergebracht.
Startknopf: Die Einschalttaste befindet sich vorne am Gehäuse. In den Schalter ist eine LED integriert, die im Ruhezustand langsam pulsiert.
Drehstopp: Ein weiterer kleiner Taster dient dazu, die Rotationsfunktion zu deaktivieren. So kann die Bildschirmausrichtung arretiert werden, egal wie man das Gerät hält.
Abgedichtet: Statt mit herkömmlichen Kreuzschlitzschrauben wird das Gehäuse von Spezialschrauben gesichert, für die wohl kaum jemand das passende Werkzeug zur Hand hat.
Atemöffnung: Ein breiter Schlitz auf der Rückseite dient heißer Luft als Ausweg aus dem Gehäuse. Bei Belastung hilft ein kleiner Lüfter, die Hitze hinauszublasen.