Letzte "Harald-Schmidt-Show" Abschied ohne Tränen
Nicht gerade ein tränenreicher Abschied: "Das war's", sagte Harald Schmidt am Ende der Sendung. "Phantastische 19 Jahre! Ihnen alles Gute und schönen Abend."
Top-Thema natürlich auch bei Schmidt die Verurteilung des Präsidenten des FC Bayern: "Ich habe gegenüber Hoeneß einen Vorteil: Ich werde heute entlassen", ulkte der Gastgeber.
Zum Abschiedsessen lud Schmidt alle seine Sidekicks zu Nudelsalat und Würstchen ein: Pierre M. Krause (2.v.l.), Bastian Bielendorfer (3.v.l.), Olli Dittrich (r.), Nathalie Licard, Klaas Heufer-Umlauf und Jürgen Vogel. Musikalischer Gast war Judith Holofernes.
Tja, das war's dann wohl. Eine lange Fernsehkarriere findet ihr vorläufiges Ende.
Aus ganz frühen Tagen: Schmidts Karriere nahm richtig Fahrt auf mit "Schmidteinander" im WDR, das er gemeinsam mit Herbert Feuerstein moderierte.
Schreckiche Haare, schreckliche Sakkos: Schmidt bei einem Fernsehauftritt 1994
Der Anfang: 1995 startet die Late-Night-Show bei Sat.1 - Schmidt präsentiert sich vor dem Kölner Kino Capitol, dem ersten Studio für seine fortan tägliche Sendung.
Bis zum vorläufigen Ende seiner Show auf Sat.1 im Dezember 2003 lief Schmidt zur Hochform auf.
Bereits bei der ARD fuhr Schmidt in den vergangenen Jahren miserable Quoten ein - der Wechsel im vergangenen September zu Sat.1, wo er bereits von 1995 bis 2003 nachts talkte, sollte den Erfolg von damals auch nicht zurückbringen.
Nebenjob: Die vergangenen Jahre schien sich Schmidt auf Theaterbühnen oftmals wohler als vor Fernsehkameras zu fühlen. Hier ist ein Auftritt im Berliner "Hamlet"-Musical aus dem Jahr 2009 zu sehen.
Wer ist der Typ mit dem Bart: Nach seiner Auszeit 2003 kehrte Schmidt mit Bart auf den Bildschirm zurück.
Theater kann er auch: Schmidt in der Rolle des Volpone in dem gleichnamigen Stück 2010.
Schlauberger beim Grimassenschneiden: Schmidt 2005 beim Prominentenspecial von "Wer wird Millionär?"
"Kleine miese Type": Schmidt 2007 mit seinem damaligen Sidekick Oliver Pocher
Nicht einmal ein Jahr nach seiner Rückkehr zu Sat.1 musste der Entertainer im Mai 2012 gehen. Bei Sky fand er einen neuen Job - mit dem es jetzt auch vorbei ist.