Leukerbad / Schweiz - DER SPIEGEL
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Leukerbad Traumhafte Landschaft, bröckelnde Fassaden

Im Schweizer Wirtschaftsparadies ringt eine Gemeinde mit dem Größenwahn der Vergangenheit. Vor 15 Jahren rutschte der Ferienort Leukerbad in die Pleite. Heute muss das 1600-Einwohner-Dorf brutal sparen. Besuch in einer Parallelwelt aus Protzbauten und Ruinen.
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Leukerbad: Die Schweizer Gemeinde verhob sich in den neunziger Jahren mit horrenden Investitionen.

Foto: Christian Pfammatter
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Das Geld floss in luxuriöse Thermen, Hotels, Bergbahnen und Parkhäuser.

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1998 kam dann das Aus, der Kanton weigerte sich, die Schulden zu übernehmen. Die Gläubiger mussten auf einen Großteil ihrer Forderungen verzichten.

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Unter den Folgen leidet die Gemeinde bis heute. Neben glitzernden Badetempeln und luxuriösen Hotels stehen heruntergekommene Gasthöfe und leerstehende Gebäude.

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Gemeindepräsident Christian Grichting: „Wir haben den Sanierungsvertrag nun zehn Jahre lückenlos erfüllt und sogar mehr Geld zurückbezahlt. Jetzt muss man was tun. Es macht ja keinen Sinn, wenn wir uns zu Tode sparen.“

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Leukerbad Therme: Tourismusdirektor Richard Hug gibt sich optimistisch. „Zu uns kommen die Gäste das ganze Jahr, nicht nur zum Skifahren."

Foto: Leukerbad Tourismus
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Einen Investitionsstau gibt es augerechnet bei den Luxushotels.

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Wintersport in Leukerbad: Der Tourismus hat die Krise recht gut überstanden.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?