Lewis Hamilton: Mit allen Mitteln - DER SPIEGEL
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Lewis Hamilton Mit allen Mitteln

Drei WM-Titel hat Lewis Hamilton bereits gesammelt. Damit ist er genauso erfolgreich wie Ayrton Senna und Niki Lauda. In dieser Saison soll Titel Nummer vier folgen.
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Lewis Hamilton beim ersten Training vor dem Großen Preis von Monaco: Mit einem Sieg könnte der Engländer in der WM-Wertung an Sebastian Vettel vorbeiziehen und einen großen Schritt in Richtung seines vierten Titels machen. Es wäre ein weiterer Meilenstein einer ohnehin schon außergewöhnlichen Karriere.

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Junger Bursche: Lewis Hamilton als 20-Jähriger 2005 in der Formel-3-Euroserie. Diese gewann er ebenso wie ein Jahr später die GP2-Serie.

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2007 folgte der Wechsel in die Formel 1. Gemeinsam mit Fernando Alonso (r.) bildete Hamilton das Fahrer-Duo bei McLaren-Mercedes. Doch die beiden Piloten konnten sich nicht leiden, innerhalb des Teams gab es immer wieder Zoff.

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Hamilton (vorne) fuhr eine grandiose erste Saison und war vor dem letzten Rennen sogar Führender der WM-Wertung. In Brasilien belegte er dann aber nur Platz sieben - und der Titel war futsch.

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Hamilton musste Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen zum WM-Gewinn gratulieren. Der Engländer sicherte sich aber zumindest Platz zwei vor seinem Teamkollegen Alonso.

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Zur Saison 2008 musste Alonso McLaren-Mercedes verlassen, Hamilton blieb - sehr zur Freude von Daimler-Chef Dieter Zetsche.

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Hamiltons neuer Teamkollege hieß Heikki Kovalainen, doch der Finne war keine ernsthafte Gefahr für den Engländer.

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Die WM wurde wie ein Jahr zuvor erst im letzten Rennen entschieden - und dieses Mal war es noch spannender als 2007. Felipe Massa war bei seinem Heim-Grand-Prix in Brasilien als Erster über die Ziellinie gefahren und musste abwarten, was Hamilton machte. Dieser lag in der letzten Runde auf Platz fünf, damit wäre Massa Weltmeister gewesen. In der letzten Kurve der letzten Runde des letzten Rennens überholte Hamilton dann doch noch Timo Glock (hinten) - und wurde Weltmeister.

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Massa (l.) weinte bittere Tränen und musste Hamilton nach dem Rennen zum Titel gratulieren.

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Hamilton wurde schon in seiner zweiten Saison Weltmeister. Zum damaligen Zeitpunkt war er der jüngste Champion in der Geschichte der Formel 1. Diesen Rekord verlor er 2010 an Sebastian Vettel.

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2009 wurde Hamilton nur WM-Fünfter, der Weltmeister hieß Jenson Button (l.) - und der wurde 2010 neuer Teamkollege des Engländers.

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Doch die beiden Mercedes-Piloten mussten sich nicht selten mit den Plätzen zwei und/oder drei zufriedengeben. Dafür startete ein junger Deutscher durch und wurde erstmals Weltmeister: Vettel (M.).

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Für Hamilton blieb der zweite Titel auch in den Folgejahren in weiter Ferne. 2011 wurde er WM-Fünfter, 2012 belegte er Platz vier.

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Zur Saison 2013 folgte nach sieben Jahren bei McLaren der Wechsel zu Mercedes. Hamilton wurde dort Nachfolger von Rekordweltmeister Michael Schumacher und bildete gemeinsam mit Nico Rosberg die Fahrerpaarung.

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Doch auch im Silberpfeil hatte Hamilton zunächst keine Chance auf den WM-Sieg. Seinen einzigen Saisonerfolg feierte er in Ungarn (Foto), wo er vor Vettel lag. Am Ende holte sich aber der Red-Bull-Pilot seinen vierten Titel.

Foto: AP/dpa
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Zur Saison 2014 mussten die Formel-1-Teams ganz neue Motoren entwickeln - und dabei war Mercedes am erfolgreichsten. Der WM-Kampf wurde so zum teaminternen Duell zwischen Rosberg und Hamilton.

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In Bahrain kamen sich die beiden Mercedes-Piloten auf der Strecke schon sehr nahe, es krachte aber nur nach dem Rennen.

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Beim ersten Rennen nach der Sommerpause in Spa schoss Rosberg (r.) seinen Kontrahenten dann ab. Doch Hamilton ging gestärkt aus diesem Vorfall hervor und gewann anschließend sechs der sieben ausstehenden Rennen.

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Nach dem letzten Grand Prix des Jahres in Abu Dhabi durfte sich der Engländer zum zweiten Mal als Formel-1-Weltmeister feiern lassen.

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Die Saison 2015 begann so, wie die vorherige aufgehört hatte - mit einem Sieg von Hamilton. In Australien triumphierte er erst auf der Strecke und stellte sich auf dem Podest dann den Fragen von Arnold Schwarzenegger.

Foto: Srdjan Suki/ dpa
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Zwar gewannen auch Rosberg (l.) und Vettel (r.) jeweils drei Rennen, meistens standen sie auf dem Podest aber links und/oder rechts vom Sieger - und der hieß häufig Hamilton.

Foto: Wu Hong/ dpa
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Mit seiner dritten Weltmeisterschaft hatte Hamilton die Liga der ganz Großen in der Formel 1 erreicht. Nach Titeln war er nun genauso erfolgreich wie Ayrton Senna, sein Idol, und Niki Lauda, einer seiner Chefs im Mercedes-Team.

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In der vergangenen Saison kämpfte der 32-Jährige bis zum Schluss gegen seinen Teamkollegen Nico Rosberg um den Titel - und reizte dabei alle Grenzen aus: Mit seiner Taktik beim letzten Rennen in Abu Dhabi verärgerte er sogar sein eigenes Team.

Foto: THOMAS KIENZLE/ AFP
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Hamilton fuhr extra langsam an der Spitze, um seinen Verfolger Nico Rosberg noch in die Bredouille zu bringen. Teamchef Toto Wolff reagierte sauer. Für Hamilton war es allerdings die einzige Möglichkeit, noch zum vierten Male Weltmeister zu werden. Es half nichts: Er gewann zwar in Abu Dhabi - Rosberg reichte allerdings ein zweiter Platz für den WM-Titel.

Foto: Mark Thompson/ Getty Images
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In dieser Saison fährt Hamilton erneut um den WM-Sieg mit. Er gewann die Rennen in China und zuletzt in Spanien. Hauptkonkurrent Sebastian Vettel, der in Barcelona als Zweiter ins Ziel kam, scheint das nicht wirklich zu freuen.

Foto: LLUIS GENE/ AFP
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