Lexus GS 450h Frische Brise
Lexus GS 450h: Bislang war das Auto optisch ein arger Langweiler, die dritte Generation des Lexus GS jedoch zeigt zumindest ein markantes Gesicht. Dieser Wagen fällt auf in der Klasse der Business-Limousinen.
Klassische Interieur: Wenn man sich mit den Details im Innenraum beschäftigt, zum Beispiel dem Drehknopf für die Senderwahl des Radios, staunt man über die Präzision der Verarbeitung. Doch erst einmal muss Lexus die potenzielle Kundschaft überhaupt ins Auto bekommen.
Vorbild BMW: Die Lexus-Leute sagen, sie hätten sich bislang vor allem an Mercedes orientiert, eiferten jetzt aber in Sachen Fahrdynamik besonders den Produkten der Marke BMW nach. Der GS bietet daher...
...auf der Mittelkonsole unterhalb des Automatik-Wählhebels einen Drehknopf, mit dem sich Fahrwerk, Lenkung und Motorsteuerung zwischen den Polen Comfort und Sport verstellen lassen.
Agiler Auftritt: Die GS-Limousine bietet nicht nur tollen Komfort auf schnellen Geraden. Sie lässt sich auch mit Vehemenz durch Kurven treiben. In Sachen Antrieb setzt sich das Auto von der Konkurrenz ab durch das...
...Hybridsystem, das einen 3,5-Liter-V6-Benziner mit einem Elektromotor kombiniert. Insgesamt stehen so 343 PS Leistung zur Verfügung. Der Durchschnittsverbrauch ist mit 5,9 Liter je 100 Kilometer dennoch überaus moderat. Bei artgerechter Bewegung dürfte er allerdings deutlich höher ausfallen.
Frisches Heck: Auch aus dieser Perspektive ist der Wille der Designer zu erkennen, dem Lexus GS ein bisschen mehr Eigenständigkeit mitzugeben. Unter dem Heckdeckel...
...öffnet sich jetzt ein Gepäckabteil, das 482 Liter fasst und damit ungefähr in der Größenordnung der deutschen Konkurrenzmodelle liegt.
Warten aufs Frühjahr: In wenigen Monaten kommt der GS hierzulande auf die Straßen. Neben dem Modell mit Hybridantrieb wird es auch eine Variante mit 2,5-Liter-Benzinmotor geben (209 PS), die rund 10.000 Euro billiger sein dürfte als das Hybridmodell.