Lexus LS 400 Luxus im Tarnkleid
Lexus LS 400: Mit dieser Oberklasse-Limousine im Stile der Mercedes S-Klasse startete die japanische Marke Lexus vor 20 Jahren den Verkauf in Europa. Im Jahr zuvor war der Toyota-Ableger in den USA erstmals auf den Markt gekommen.
Seidiger Gleiter: Der Lexus LS 400 setzte Maßstäbe in der Oberklasse, vor allem in punkto Laufruhe, Fahrkultur und Ausstattung. Es gab unter anderem eine Scheinwerferreinigungsanlage, eine elektrisch verstellbare Lenksäule und natürlich eine Musikanlage vom Feinsten.
Ein Hauch von Mercedes: Die Ähnlichkeiten der Gestaltung mit der damaligen Mercedes S-Klasse kommen sicher nicht von ungefähr. Lexus wollte auf den ersten Blick klar machen, was der Anspruch der Marke ist.
Alles drin: Auch wenn der Innenraum vergleichsweise schlicht designt war, im Lexus LS 400 steckte alles drin, was 1990 im Limousinenbau so möglich war.
Schalterversammlung: Die Armaturentafel präsentierte sich übersät mit kleinen Tasten und Schaltern. Das sieht nicht besonders hübsch aus, deutet aber auf die immense Funktionalität hin. Das Auto als Butler sozusagen.
Klassischer V8: Im Motorraum wohnt ein 4-Liter-V8-Benziner, der ausreichend Kraft zum standesgemäßgen Vorankommen bereitstellt. Auch nach 20 Jahren überzeugt die Maschine durch ihre Laufruhe.
Paradedisziplin Kilometerfressen: Knapp 900.000 Kilometer hat dieser Lexus LS 400 in den vergangenen 20 Jahren hinter sich gebracht. Die deutsche Lexus-Zentrale kaufte das Auto einem belgischen Geschäftsmann ab - nun ist es das älteste Modell in Unternehmensbesitz.
Ohne aufzufallen: Man geht an diesem Auto einfach vorbei, denn abgesehen von der schieren Größe fällt am Lexus LS 400 nichts Besonderes auf. Erst allmählich änderte Lexus diese Haltung gegenüber dem Design.