LG G3 im Test - DER SPIEGEL
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LG G3 im Test Schöner war Plastik noch nie

Trotz Plastikhülle vermittelt das neue G3 von LG einen edlen Schein. Sein Bildschirm zeigt fast doppelt so viele Pixel an wie ein Full-HD-Fernseher. Das klingt gut, aber reicht das, um mit anderen Vorzeige-Smartphones mitzuhalten?
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LG G3: Der Bildschirm hat fast doppelt so viele Pixel wie der Screen von Konkurrenz-Modellen. Bilder und Texte sollen dadurch besonders scharf angezeigt werden.

Foto: Matthias Kremp
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Wunderschön: Auf dem hochauflösenden Display macht selbst schlechtes Wetter eine gute Figur.

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Vorzeigeanwendung: In Quad-HD aufgezeichnete Filme sehen auf dem Display des G3 brillant aus, zeigen eine enorme Detailtiefe. Leider findet man kaum entsprechendes Material. Und wenn, braucht es sehr viel Speicherplatz.

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Quadbeat 2: Die mitgelieferten Kopfhörer bezeichnet LG als "Premium Earphones". Zwar klingen sie recht gut, doch sie sitzen nicht besonders bequem in den Ohren und machen aufgrund der Plastikkonstruktion einen empfindlichen Eindruck.

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Nur für Kunden: Über die SmartWorld-App bietet LG seinen Nutzern nicht nur Apps, sondern auch Bildschirmhintergründe, Schriften und sogar grafisch modifizierte Tastatur-Layouts an. Spielkram also.

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Gute Täuschung: Der Effekt ist so gut gelungen, dass man auf den ersten Blick glauben könnte, dass das G3 aus gebürstetem Metall besteht und nicht aus geschickt lackiertem Kunststoff.

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Echt und unecht: Selbst im direkten Vergleich mit dem HTC One (M8) fällt nicht auf, dass es bloß Plastik ist, was da metallisch schimmert.

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Erstaunliche Ähnlichkeiten: Auch was die Formgebung angeht, ähnelt das LG G3 dem One (M8). Eine gewölbte Rückseite ist die einzige Möglichkeit, ein Handy mit 5,5-Zoll-Display halbwegs handhabbar zu machen.

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Infrarot-Sender: Neben der üblichen Smartphone-Technik hat das G3 einen kleinen IR-Emitter eingebaut, der mit den Empfängern in Unterhaltungselektronik kommunizieren kann.

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Zusatznutzen: Die Kombination aus dem Infrarot-Sender und einer entsprechenden App macht das G3 zu einer Universalfernbedienung für Fernseher, Stereoanlage und andere Elektronik.

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Innenleben: Wie immer bei Smartphones nimmt der Akku den meisten Raum in Anspruch.

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Doppelsteckplatz: Rechts oberhalb des Akkus liegen übereinander die Steckplätze für eine Micro-Sim-Karte und eine microSD-Speicherkarte.

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Soundmacher: LG wirbt damit, dass der 1-Watt-Lautsprecher mit Bassverstärker "vollen Sound – mit klaren Höhen und satten Tiefen" liefert. Echte Bässe sollte man trotzdem nicht erwarten.

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Mysteriöse Kontaktpunkte: Im Rückendeckel des G3 findet man vier Kontakte, die im geschlossenen Zustand auf entsprechenden Gegenstücken im Handy aufliegen.

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Kontakt gefunden: Tatsächlich verbinden die Kontaktpunkte eine Empfangseinheit im Rückendeckel mit dem Akku. So lässt sich das G3 drahtlos aufladen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?