LG G5 Friends im Test - DER SPIEGEL
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"Friends" Die Zusatzmodule für das LG G5

Mit einiger Verzögerung hat LG das erste Zubehör für das modulare Handy G5 auf den Markt gebracht. Wir haben die ersten vier Module ausprobiert - und waren nicht sonderlich begeistert.
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Als "LG G5 Friends" bezeichnet das koreanische Unternehmen das Zubehör und Module für sein Smartphone G5.

Foto: Matthias Kremp
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Das Modul Cam Plus ist letztlich nichts anderes als ein Zusatzakku in einem Gehäuse, das außerdem ein paar mechanische Tasten zur Bedienung der Kamera enthält.

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Das Cam Plus kostet 99 Euro, wirkt am G5 wie ein dicker Klotz und bringt das Telefon ziemlich aus dem Gleichgewicht.

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Wie alle anderen Einsteckmodule muss auch in das kleine Hi-Fi Plus B&O Play vor dem Einschieben ins Handy erst einmal der Akku eingesteckt werden. Wir sind gespannt, wie oft er diese mit einigem Kraftaufwand verbundene Prozedur aushält.

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Der Wechsel des Akkus, der normalerweise, wie hier, im Standardmodul des G5 steckt, macht den Modulwechsel zu einer lästigen Angelegenheit.

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Ist das Audiomodul samt Akku ins G5 eingeschoben, hat es einen durchaus positiven Einfluss auf das Design. Zumindest unser dunkles Testgerät wird durch den schwarzen Zusatz optisch aufgewertet.

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Auch ohne G5 lässt sich das Audiomodul nutzen, einfach, indem man es per USB-Kabel an Mac, PC oder iOS-Gerät ansteckt.

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Zum Schutz der Linsen sollte man die Rundumkamera 30 Cam beim Transport in die mitgelieferte Plastikhülle stecken.

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Zwei Weitwinkelobjektive reichen bei der 360 Cam aus, um 360-Grad-Aufnahmen zu machen. Professionelle Geräte nutzen dafür eher 16 meist kreisförmig angeordnete Kameras.

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Unter einem Deckel an der Unterseite befinden sich der USB-C-Anschluss sowie der Steckplatz für eine microSD-Speicherkarte

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Die Virtual-Reality-Brille 360 VR zeichnet sich gegenüber der Konkurrenz dadurch aus, dass sie sehr leicht und klein ist.

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Ihre Leichtigkeit erkauft sich die LG-Brille mit einer gewagten Konstruktion. Der Lichtschutz beispielsweise ist sehr dünn. Eine Folge davon: Bei der Benutzung dringt Streulicht von unten ins Sichtfeld.

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Der Abstand der Linsen kann in drei Stufen grob an den Augenabstand angepasst werden. Die Justage des Fokus ist nervig und schon bei maßvoller Weitsichtigkeit nicht ausreichend.

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Zwei Tasten genügen, um durch die in der Brille angezeigten Menüs zu navigieren.

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Für den Transport der Brille wird eine passende Kunststoffbox mitgeliefert.

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Geschlossen wirkt die Aufbewahrungsbox der 279 Euro teuren 360 VR allerdings eher wie eine Pausenbrotdose.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?