"Friends" Die Zusatzmodule für das LG G5
Als "LG G5 Friends" bezeichnet das koreanische Unternehmen das Zubehör und Module für sein Smartphone G5.
Das Modul Cam Plus ist letztlich nichts anderes als ein Zusatzakku in einem Gehäuse, das außerdem ein paar mechanische Tasten zur Bedienung der Kamera enthält.
Das Cam Plus kostet 99 Euro, wirkt am G5 wie ein dicker Klotz und bringt das Telefon ziemlich aus dem Gleichgewicht.
Wie alle anderen Einsteckmodule muss auch in das kleine Hi-Fi Plus B&O Play vor dem Einschieben ins Handy erst einmal der Akku eingesteckt werden. Wir sind gespannt, wie oft er diese mit einigem Kraftaufwand verbundene Prozedur aushält.
Der Wechsel des Akkus, der normalerweise, wie hier, im Standardmodul des G5 steckt, macht den Modulwechsel zu einer lästigen Angelegenheit.
Ist das Audiomodul samt Akku ins G5 eingeschoben, hat es einen durchaus positiven Einfluss auf das Design. Zumindest unser dunkles Testgerät wird durch den schwarzen Zusatz optisch aufgewertet.
Auch ohne G5 lässt sich das Audiomodul nutzen, einfach, indem man es per USB-Kabel an Mac, PC oder iOS-Gerät ansteckt.
Zum Schutz der Linsen sollte man die Rundumkamera 30 Cam beim Transport in die mitgelieferte Plastikhülle stecken.
Zwei Weitwinkelobjektive reichen bei der 360 Cam aus, um 360-Grad-Aufnahmen zu machen. Professionelle Geräte nutzen dafür eher 16 meist kreisförmig angeordnete Kameras.
Unter einem Deckel an der Unterseite befinden sich der USB-C-Anschluss sowie der Steckplatz für eine microSD-Speicherkarte
Die Virtual-Reality-Brille 360 VR zeichnet sich gegenüber der Konkurrenz dadurch aus, dass sie sehr leicht und klein ist.
Ihre Leichtigkeit erkauft sich die LG-Brille mit einer gewagten Konstruktion. Der Lichtschutz beispielsweise ist sehr dünn. Eine Folge davon: Bei der Benutzung dringt Streulicht von unten ins Sichtfeld.
Der Abstand der Linsen kann in drei Stufen grob an den Augenabstand angepasst werden. Die Justage des Fokus ist nervig und schon bei maßvoller Weitsichtigkeit nicht ausreichend.
Zwei Tasten genügen, um durch die in der Brille angezeigten Menüs zu navigieren.
Für den Transport der Brille wird eine passende Kunststoffbox mitgeliefert.
Geschlossen wirkt die Aufbewahrungsbox der 279 Euro teuren 360 VR allerdings eher wie eine Pausenbrotdose.