LHC-Start: Gefährliche Experimente am Cern? - DER SPIEGEL
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LHC-Start Gefährliche Experimente am Cern?

Der bevorstehende Start des Teilchenbeschleunigers LHC alarmiert Kritiker - und provoziert radikale Weltuntergangspropheten. Per Telefon und E-Mail hat der US-Nobelpreisträger Frank Wilczek jetzt sogar Todesdrohungen erhalten.
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Physiker Frank Wilczek: Die Todesdrohungen haben den Nobelpreisträger von 2004 beunruhigt. "Ich versuche, die Sache nicht an mich heranzulassen - mit ganz gutem Erfolg."

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Superbeschleuniger LHC: 27 Kilometer lang ist der unterirdische Ring, in dem Protonen bis auf 99,9999991 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden sollen. Pro Sekunde legen sie dann mehr als 11.000 Runden zurück. Von den Kollisionen der Teilchen erhoffen sich Physiker grundlegende Erkenntnisse über Urknall und Dunkle Energie.

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Reise im Kreis: Magneten halten den Protenenstrom in der Bahn. Die Betriebstemperatur liegt bei minus 271 Grad Celsius.

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Standardmodell der Physik: Ob es das Higgs-Boson gibt oder nicht, soll das "Atlas"-Experiment am LHC klären. Kritiker warnen vorm Entstehen sogenannter Mikroskopischer Schwarzer Löcher - Physiker weisen dies als Panikmache zurück.

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Aufbau des "Atlas"-Experiments: Aus hundert Metern Höhe wird ein riesiges Rad des Detektors herabgelassen.

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Bauphase: Wissenschaftler aus diversen Ländern arbeiten am "Atlas"-Projekt mit.

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Riesiger Aufwand für kleinste Teilchen: Dutzende Detektoren, auf dem Foto als braune schmale Kästen zu erkennen, sollen Produkte der Kollision identifizieren.

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Schema des "Atlas"-Experiments: "Mit dem LHC werden wir Energien erreichen, bei denen das Standardmodell Inkonsistenzen hat."

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Blick in den Detektor: "Wir werden auf jeden Fall neue Erkenntnisse gewinnen - ob es nun das Higgs-Boson ist oder nicht."

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Protonen-Kollision beim "Atlas"-Experiment (Zeichnung): "Welcher Experimentator würde dafür den Nobelpreis kriegen?"

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Spuren der Kollisionsprodukte (Zeichnung): Wird das ominöse Gottesteilchen gefunden, wäre Peter Higgs ein heißer Kandidat für den Nobelpreis.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?