Libanon Antiken-Schmuggel boomt
Bachhus-Tempel in Baalbeck: Selbst wenn es hier nicht unbedingt den Eindruck macht, gehört die Bewahrung des historischen Erbes nicht zu den Prioritäten des Libanon.
Ungepflegter Schrein des phönizischen Heilgottes Eschmun: In Libanon werden Jahrtausende alte historische Stätten oft völlig vernachlässigt, der Antiquitäten-Schmuggel boomt.
Eschmun-Schrein: 1981 wurden 600 Skulpturen aus der religiösen Stätte gestohlen, 50 davon sind noch immer weltweit auf dem Markt.
Baalbeck: In dem Ort im Osten des Libanon stehen großartige römische Tempelanlagen. Ganz in der Nähe verhökern Plünderer Schätze vergangener Kulturen.
Touristen in Baalbeck: Antiquitäten-Schmuggler müssen im Libanon allenfalls Geldstrafen befürchten. In Ländern wie Jordanien oder Ägypten drohen dagegen langjährige Gefängnisstrafen.
Problematisches Wachstum in Beirut: Dank einer Welle von Investitionen entsteht eine neue, moderne Hauptstadt. Vielerorts wird dabei die reiche Vergangenheit begraben oder zerstört.
Neubau in Beirut (im November 2009): "Durch den neuen Bauboom können wir Ausgrabungen bald Lebewohl sagen", klagt ein Archäologe.