Libanon: Antiken-Schmuggel boomt - DER SPIEGEL
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Libanon Antiken-Schmuggel boomt

Verhökert an den höchsten Bieter: Will die Strafen lax sind, werden im Libanon viele archäologisch wertvolle Funde von dubiosen Händlern weiterverkauft. So gelangen viele kostbare Stücke in Privatsammlungen statt in öffentliche Museen.
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Bachhus-Tempel in Baalbeck: Selbst wenn es hier nicht unbedingt den Eindruck macht, gehört die Bewahrung des historischen Erbes nicht zu den Prioritäten des Libanon.

Foto: Hassan Ammar / AFP
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Ungepflegter Schrein des phönizischen Heilgottes Eschmun: In Libanon werden Jahrtausende alte historische Stätten oft völlig vernachlässigt, der Antiquitäten-Schmuggel boomt.

Foto: JOSEPH EID/ AFP
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Eschmun-Schrein: 1981 wurden 600 Skulpturen aus der religiösen Stätte gestohlen, 50 davon sind noch immer weltweit auf dem Markt.

Foto: JOSEPH EID/ AFP
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Baalbeck: In dem Ort im Osten des Libanon stehen großartige römische Tempelanlagen. Ganz in der Nähe verhökern Plünderer Schätze vergangener Kulturen.

Foto: HASSAN AMMAR/ AFP
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Touristen in Baalbeck: Antiquitäten-Schmuggler müssen im Libanon allenfalls Geldstrafen befürchten. In Ländern wie Jordanien oder Ägypten drohen dagegen langjährige Gefängnisstrafen.

Foto: HASSAN AMMAR/ AFP
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Problematisches Wachstum in Beirut: Dank einer Welle von Investitionen entsteht eine neue, moderne Hauptstadt. Vielerorts wird dabei die reiche Vergangenheit begraben oder zerstört.

Foto: ? Mohamed Azakir / Reuters/ REUTERS
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Neubau in Beirut (im November 2009): "Durch den neuen Bauboom können wir Ausgrabungen bald Lebewohl sagen", klagt ein Archäologe.

Foto: Hussein Malla/ AP
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