Libanon: Massendemos gegen Assad erwartet - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Unruhen im Libanon Wut auf den Straßen von Beirut

Der Libanon taumelt zwischen Zorn und Angst: Hunderttausende geben dem getöteten Top-Polizisten Wissam al-Hassan am Sonntag das letzte Geleit. Viele vermuten syrische Spione hinter dem tödlichen Anschlag - und fürchten weitere Bluttaten.
1 / 16

Trauer und Wut: Tausende haben in Beirut des ermordeten Geheimdienstchefs Wissam al-Hassan gedacht.

Foto: MOHAMED AZAKIR/ REUTERS
2 / 16

Ein Demonstrant auf einem Denkmal im Zentrum von Beirut: Sicherheitskräfte riegelten am Sonntag den Märtyrerplatz in der Innenstadt ab und errichteten Straßensperren. An strategisch wichtigen Punkten sind bewaffnete Soldaten postiert. Die Behörden rechnen mit möglichen Ausschreitungen am Nachmittag.

Foto: Maya Alleruzzo/ AP
3 / 16

Brennende Reifen und Müllcontainer auf Libanons Straßen: Aufgebrachte Sunniten machten am Samstag ihrer Wut ob des Mordes an ihrem Glaubensbruder Hassan Luft. Bei der Explosion einer Autobombe im christlichen Viertel Aschrafija waren am Freitag in Beirut laut Regierungsangaben acht Menschen getötet und mehr als 80 verletzt worden.

Foto: Wael Hamzeh/ dpa
4 / 16

Nach dem weltweit verurteilten Anschlag verstärkte die Regierung die Sicherheitsvorkehrungen und ließ Soldaten an strategisch wichtigen Plätzen Stellung beziehen, wie hier in der Stadt Sidon im Süden des Landes.

Foto: MAHMOUD ZAYYAT/ AFP
5 / 16

In Sidon belagerten aufgebrachte Demonstranten Straßen und zündeten Reifen an. Landesweit protestierten am Samstag zum nationalen Tag der Trauer insbesondere in den von Sunniten dominierten Regionen Menschen und forderten den Rücktritt von Ministerpräsident Nadschib Mikati.

Foto: MAHMOUD ZAYYAT/ AFP
6 / 16

Unterstützer der antisyrischen Bewegung 14. März im Zentrum von Beirut: Die Demonstranten hielten Plakate und riefen Parolen gegen die Hisbollah und das syrische Regime. Viele Demonstranten sind sich sicher, dass Damaskus hinter dem Bombenanschlag steckt.

Foto: Nabil Mounzer/ dpa
7 / 16

In der nordlibanesischen Hafenstadt Tripoli zogen am Samstag Rauchwolken in den Himmel. Auch hier waren Reifen in Brand gesteckt worden.

Foto: STRINGER/ REUTERS
8 / 16

Bewaffnete Sunniten fuhren durch die Straßen von Tripoli. Viele Menschen fürchten, dass es weitere Anschläge geben könnte.

Foto: STRINGER/ REUTERS
9 / 16

Auch eine wichtige Autobahn nach Syrien wurde blockiert.

Foto: STRINGER/ REUTERS
10 / 16

Auf dem Märtyrerplatz in Beirut hissten Demonstranten libanesische Flaggen.

Foto: Maya Alleruzzo/ AP
11 / 16

Eine Frau trauerte an einem Bild von Wissam al-Hassan. Ihm soll der Anschlag nach Ansicht von Beobachtern gegolten haben. Hassan stand der antisyrischen Zukunftsbewegung des Oppositionspolitikers Saad al-Hariri nahe.

Foto: AHMED JADALLAH/ REUTERS
12 / 16

Etliche Menschen demonstrierten auf friedliche Weise: In dem christlichen Viertel Aschrafija, in dem am Freitag die Autobombe explodiert war, verteilte eine Frau weiße Rosen.

Foto: Hussein Malla/ AP
13 / 16

Ein Junge und sein Großvater zündeten Kerzen an, um der Opfer zu gedenken.

Foto: PATRICK BAZ/ AFP
14 / 16

Präsident Michel Suleiman (l.) und Ministerpräsident Mikati kamen am Samstag zu einem Treffen in Beirut zusammen. Die libanesische Regierung hat ihren Rücktritt angeboten. Auf Bitten des Präsidenten bleibe die Ministerrunde für eine Übergangszeit im Amt, teilte Mikati mit.

Foto: Dalati Nohra Handout/ dpa
15 / 16

Tatort Beirut: Bei der Explosion einer Autobombe im christlichen Viertel Aschrafija waren am Freitag acht Menschen getötet und mehr als 80 verletzt worden.

Foto: ANWAR AMRO/ AFP
16 / 16

Wer hinter dem Anschlag steckt, war zunächst unklar. Ein mehrstöckiges Gebäude wurde schwer beschädigt.

Foto: ANWAR AMRO/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?