Libanon: Rückkehr zur Ruhe - DER SPIEGEL
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Libanon Rückkehr zur Ruhe

Das Attentat auf seinen Polizeichef hat den Libanon schwer erschüttert. Doch nach einer gewalttätigen Nacht ist inzwischen wieder Ruhe eingekehrt. Das befürchtete Chaos blieb aus. Das Land erweist sich als überraschend stabil. Ein Grund dafür ist auch die Schwäche der Opposition.
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Barriere im Regierungsviertel: Vor allem am Sonntag hatte es Ausschreitungen im Libanon gegeben. Am Montag kehrte wieder Ruhe ein.

Foto: AHMED JADALLAH/ REUTERS
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Die libanesische Opposition ist gespalten. Bei den Protesten am Sonntag auf dem Märtyrerplatz wehten Flaggen verschiedenster Strömungen, darunter sich einander skeptisch gegenüberstehende wie Christen und Salafisten.

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Der 17-jährige Libanese Mario Hajj fordert den Rücktritt der libanesischen Regierung nach dem Anschlag vom Freitag. Er stammt aus dem Beiruter Stadtteil Aschrafieh, in dem die Bombe explodierte und konnte den Knall in seiner Wohnung hören.

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Ein paar Dutzend vermummte Jugendliche versuchten am Sonntag den libanesischen Regierungspalast zu stürmen. Der Armee gelang es jedoch schnell, die Demonstranten einzukesseln. Nach ein paar Stunden Sitzblockade gingen die meisten von ihnen wieder nach Hause.

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Gedenkfeier für den getöteten Polizeichef al-Hassan und seinen ebenfalls getöteten Bodyguard: Der Polizist stand der antisyrischen Zukunftsbewegung des Oppositionspolitikers Saad al-Hariri nahe

Foto: MOHAMED AZAKIR/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?