Libanon Rückkehr zur Ruhe
Barriere im Regierungsviertel: Vor allem am Sonntag hatte es Ausschreitungen im Libanon gegeben. Am Montag kehrte wieder Ruhe ein.
Die libanesische Opposition ist gespalten. Bei den Protesten am Sonntag auf dem Märtyrerplatz wehten Flaggen verschiedenster Strömungen, darunter sich einander skeptisch gegenüberstehende wie Christen und Salafisten.
Der 17-jährige Libanese Mario Hajj fordert den Rücktritt der libanesischen Regierung nach dem Anschlag vom Freitag. Er stammt aus dem Beiruter Stadtteil Aschrafieh, in dem die Bombe explodierte und konnte den Knall in seiner Wohnung hören.
Ein paar Dutzend vermummte Jugendliche versuchten am Sonntag den libanesischen Regierungspalast zu stürmen. Der Armee gelang es jedoch schnell, die Demonstranten einzukesseln. Nach ein paar Stunden Sitzblockade gingen die meisten von ihnen wieder nach Hause.
Gedenkfeier für den getöteten Polizeichef al-Hassan und seinen ebenfalls getöteten Bodyguard: Der Polizist stand der antisyrischen Zukunftsbewegung des Oppositionspolitikers Saad al-Hariri nahe