Libeskind-Bauten Schön schief
Ein Teil des Libeskind-Baus an der Leuphana Universität in Lüneburg: Nach sieben Jahren Bauzeit wurde das Hauptgebäude jetzt eingeweiht. Eigentlich hätte es schon Ostern 2014 so weit sein sollen.
Blick in einen Seminarraum: Die Baukosten lagen am Ende bei um die 100 Millionen Euro. Ursprünglich waren sie auf knapp 58 Millionen beziffert worden.
Das futuristische Gebäude mit den schrägen Außenwänden steht auf einem früheren Kasernengelände am Stadtrand von Lüneburg.
Der Bau ist nicht der einzige berühmte des Stararchitekten in Deutschland. Diese Aufnahme zeigt das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück. Das Museum beschäftigt sich mit dem Werk des 1944 in Auschwitz ermordeten Malers Nussbaum.
Auch das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden wurde von Libeskind entworfen. Die Aufnahme zeigt den Architekten bei der Eröffnung 2011.
In Berlin entsteht aktuell ein Luxushaus. Die Daniel-Libeskind-Wohnskulptur Sapphire soll in Form, Farbe und Design an einen Edelstein erinnern. Die Eigentumswohnungen kosten bis zu 4,5 Millionen Euro.
Ein weiteres Libeskind-Gebäude in Berlin ist der Neubau des Jüdischen Museums. Mit seiner Zick-Zack-Form, die auch aus der Luft zu sehen ist, soll das Gebäude an die deutsch-jüdische Geschichte erinnern.
Blick in das neue One World Trade Center in New York. Durch seinen Plan für die bei den Terroranschlägen 2001 zerstörte Gegend wurde Libeskind zum Star.
Blick auf das One World Trade Center. Mit seiner Vision für das Gelände setzte sich Libeskind 2003 gegen die Weltstars der Architekturbranche durch: Norman Foster, Richard Meier, Peter Eisenman, David Childs.
Ein weiterer berühmter Libeskind-Bau, das Imperial War Museum, wurde 2002 in Manchester eröffnet.
In Großbritannien steht außerdem ein weiteres Universitätsgebäude des Architekten. Das Metropolitan University Graduate Centre London gehört wie die anderen gezeigten Bauten zu den wichtigsten Libeskind-Projekten.