Libyen: Debatte ums Flugverbot - DER SPIEGEL
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Libyen Debatte ums Flugverbot

Seit Tagen debattiert die Welt über eine Flugverbotszone über Libyen - doch Experten glauben, dass sie kaum einen Einfluss auf die Gewalt gegen die Aufständischen hätte. Stattdessen wächst die Furcht, dass der Westen mit solcher Symbolpolitik in einen Bürgerkrieg gezogen wird.
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US-Kampfjets vom Typ F/A-18 "Super Hornet": Sollten die westlichen Streitkräfte ein Flugverbot über Libyen in Kraft setzen, müssten die USA die Hauptlast schultern.

Foto: HO/ AFP
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US-Flugzeugträger "USS Enterprise": Das Schiff kreuzt derzeit im Roten Meer - und könnte eingreifen, falls eine Flugverbotszone über Libyen beschlossen wird.

Foto: MATKO BILJAK/ REUTERS
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Die Lage im Mittelmeer: Die libysche Flugabwehr konzentriert sich an der Küste. Die US-Marine ist mit dem amphibischen Landungsschiff "USS Ponce" und dem Hubschrauberträger "USS Kearsarge" im Mittelmeer präsent. In Neapel ist außerdem die 6. US-Flotte stationiert, sie besitzt allerdings keinen Flugzeugträger. Der einzige derzeit in der Nähe befindliche Träger ist die "USS Enterprise" im Roten Meer. Landbasen gibt es auf Malta und Sizilien.

Foto: SPIEGEL ONLINE (Quelle: GlobalSecurity.org, Guardian, Bundeswehr)
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Flugabwehrstellungen in Libyen: Die Grafik, zusammengestellt von einer unabhängigen Expertengruppe, zeigt die Positionen und Reichweiten (rote und rosafarbene Ringe) libyscher Raketen.

Foto: Google Earth
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Libyscher Jagdbomber vom Typ Suchoi Su-22: Die Luftwaffe des Landes besteht hauptsächlich aus veralteten Sowjet-Jets.

Foto: MARCO LONGARI/ AFP
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Boden-Luft-Raketen an einer verlassenen libyschen Basis: Die Flugabwehr des Landes gilt als ebenso veraltet wie seine Flugzeuge.

Foto: PATRICK BAZ/ AFP
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Libyscher Rebell mit einer tragbaren "Strela 2"-Flugabwehrrakete: Die Aufständischen haben der Luftwaffe des Regimes von Diktator Muammar al-Gaddafi kaum etwas entgegenzusetzen.

Foto: GORAN TOMASEVIC/ REUTERS
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Verlassene libysche Flugabwehrstellung: US-Verteidigungsminister Robert Gates glaubt, dass die libysche Luftabwehr vor einem Flugverbot ausgeschaltet werden müsste - egal, wie veraltet sie ist.

Foto: PATRICK BAZ/ AFP
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Kampfhubschrauber Mi-24 "Hind" (in Afghanistan): Helikopter dieses Typs befinden sich im Arsenal der libyschen Armee. Ihr Einsatz wäre von einem Flugverbot nur begrenzt betroffen.

Foto: Dusan Vranic/ AP
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Rebell mit Panzerfaust: Die weit verbreiteten Waffen vom Typ RPG-7 werden oft auch gegen Helikopter eingesetzt.

Foto: Kim Ludbrook/ dpa
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Hubschrauberträger "USS Kearsarge" (am 2. März im Suezkanal): Sie ist derzeit im Mittelmeer unterwegs, gemeinsam mit...

Foto: AFP
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...dem amphibischen Angriffsschiff "USS Ponce".

Foto: Str/ dpa
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Rebellen in der Nähe von Ras Lanuf: Die Aufständischen können sich meist mit nicht viel mehr als schweren Maschinengewehren gegen Luftangriffe wehren.

Foto: ROBERTO SCHMIDT/ AFP
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Aufständischer: Die Rebellen drängen auf die Einrichtung einer Flugverbotszone. "Hunderte Menschen sterben jeden Tag, und niemand will etwas unternehmen", sagte ein Sprecher.

Foto: GORAN TOMASEVIC/ REUTERS
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Eine schnelle Entscheidung über eine Flugverbotszone wird es jedoch nicht geben - die Nato verlangt dafür ein Mandat der Vereinten Nationen. Und so sind die Rebellen vorerst auf sich gestellt: Kämpfer feuern Raketen auf Regierungstruppen.

Foto: John Moore/ Getty Images
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Dichter Rauch bei Ras Lanuf: In dem Ölhafen brennen Öltanks und eine Pipeline.

Foto: John Moore/ Getty Images
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Im Osten Libyens brennt eine Ölpipeline. Rebellen werfen Gaddafi-Truppen vor, die Pipeline und Öltanks im Gebiet Ras Lanuf bombardiert zu haben.

Foto: Hussein Malla/ AP
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Dichter schwarzer Rauch steht über der Stelle, wo die Öltanks explodiert sind.

Foto: GORAN TOMASEVIC/ REUTERS
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Rauchwolken verdunkeln den Himmel nahe der umkämpften Stadt Ras Lanuf.

Foto: MARCO LONGARI/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?