Libyen Die Rebellen triumphieren
Anwohner begrüßen einrückende Rebellen am Montag in einem Vorort von Tripolis.
Jubelszenen in der Nacht: In der Rebellenhochburg Bengasi feiern Aufständische die Erfolge in Tripolis.
Libyer feiern in Tadschura, einem Vorort von Tripolis, am frühen Montagmorgen.
Feiernde in Bengasi: Fernsehbilder zeigten Menschenmassen, die in der Rebellenhochburg zusammengekommen waren.
Libyer mit einer Feuerwerksfackel auf einem Gebäude am Freedom Square in Bengasi
Ein verlassenes Studio des libyschen Staatsfernsehens im Rixos-Hotel in Tripolis: Laut Berichten sendet der Staatssender nur noch von Band.
Auch im Ausland feiern Libyer: Im Nachbarland Tunesien versammelten sie sich in der Hauptstadt Tunis vor der libyschen Botschaft.
Szenen vom Kampf um Tripolis: Truppen der Aufständischen und Soldaten von Diktator Muammar al-Gaddafi lieferten sich am Sonntag im Stadtzentrum heftige Auseinandersetzungen. Auf dem Bild sind kämpfende Rebellen westlich von Tripolis zu sehen.
Rebellen auf dem Weg an die Front: Diese Aufständischen befanden sich am Sonntag rund 30 Kilometer westlich von Tripolis.
Auch diese Männer gehören den Rebellen an und standen am Sonntag gut 20 Kilometer vor Tripolis. Seit sechs Monaten kämpfen Aufständische in Libyen mit Hilfe der Nato gegen Machthaber Gaddafi. Nun scheint die entscheidende Phase angebrochen.
Libysche Rebellen bezogen am Sonntag in einem Waldstück westlich von Tripolis Stellung. Es handle sich um eine strategisch wichtige Zone auf dem Weg in die Hauptstadt, sagte ein Aufständischer über das Gebiet.
Wichtiger Stützpunkt: Libysche Rebellen am Sonntag in der Stadt Maia, 25 Kilometer vor Tripolis.
Seit dem späten Sonntagabend mehren sich die Meldungen, dass die Herrschaft von Libyens Präsident Gaddafi endgültig zu Ende geht. Sein Aufenthaltsort war zunächst unbekannt.
Regierungssprecher Moussa Ibrahim sagte: Ohne die Nato wären "die bewaffneten Gangs nicht imstande, auch nur einen Meter voranzukommen". Er warnte vor hohen Opferzahlen durch die Gewalteskalation. Laut einer Stellungnahme des Gaddafi-Regimes von Sonntag hätte es allein in den vergangenen 24 Stunden 1300 Tote gegeben.
In der Rebellenhochburg Bengasi gerieten die Feiern der Aufständischen am Sonntag außer Rand und Band, als Gerüchte die Runde machten, dass sich die Sicherheitskräfte des Präsidenten ergeben hätten und dass zwei Söhne Gaddafis gefangen genommen wurden.
Glücklicher Kämpfer: In Bengasi jubelt ein Rebell über die Erfolge der Regimegegner in der libyschen Hauptstadt Tripolis.
Gaddafi hinter Gittern: In Bengasi halten Regimegegner eine Zeichnung hoch, auf der sie zeigen, welches Schicksal sie sich für den langjährigen Despoten wünschen.
Die Zeichnung eines jungen Libyers fällt deutlich drastischer aus: Sie zeigt Gaddafi und seinen Sohn Seif al-Islam am Galgen.
Beistand für die Landsleute in Nordafrika: In Washington beteten am Sonntag rund hundert Libyer für die Rebellen im Kampf gegen Gaddafi. Sie sangen "Merci Sarkozy, danke Obama".
Glücksmoment: Gaddafi-Gegner feiern in Bengasi die militärischen Erfolge der Rebellen.
In der Rebellenhochburg Bengasi löste die Nachricht über die Festnahme von Gaddafi-Söhnen Freudentänze aus.