Libyen: Land im Krieg - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Libyen Land im Krieg

Die internationale Koalition setzt ihre Angriffe auf strategische Ziele in Libyen fort. In Tripolis sollen ein Militärstützpunkt und in Misurata schwere Waffen der Gaddafi-Armee getroffen worden sein. Der Machthaber lässt seinerseits Stellungen der Rebellen attackieren.
1 / 22

Im Zeichen der Revolution: Ein libyscher Kämpfer gibt sich siegessicher, als er eine Panzerabwehrgranate nahe Adschdabija trägt.

Foto: ARIS MESSINIS/ AFP
2 / 22

Doch die Gegner des Regimes von Muammar al-Gaddafi kommen trotz der internationalen Hilfe militärisch nicht weiter. Bei Adschdabija, 160 Kilometer südlich von Bengasi, kam die Offensive der Rebellen ins Stocken. Aufständische sind hier auf der Straße zwischen Adschdabija und Bengasi unterwegs.

Foto: Khaled Elfiqi/ dpa
3 / 22

Gaddafi-Gegner begutachten die Trümmer nach einem Luftangriff der Alliierten auf Gaddafi-Truppen.

Foto: SUHAIB SALEM/ REUTERS
4 / 22

Adschdabija war in den vergangenen Tagen heftig umkämpft, ein libyscher Rebell beobachtet am Dienstag die Frontlinie vom Dach eines Autos aus.

Foto: Anja Niedringhaus/ AP
5 / 22

Vor den Gefechten flieht diese Familie aus Adschdabija; sie versucht, jetzt nach Bengasi zu kommen.

Foto: Khaled Elfiqi/ dpa
6 / 22

Diese Männer liegen nahe der Straße zwischen Adschdabija und Bengasi bereit: Sie suchen die Gegend nach Gaddafi-treuen Truppen ab.

Foto: Khaled Elfiqi/ dpa
7 / 22

Die Gegenseite gibt sich ebenso siegesgewiss - trotz Trümmerfeld. Dieser Offizier der libyschen Marine zeigt stolz das Victory-Zeichen. Im Hintergrund sind die Überreste seiner Basis zu erkennen.

Foto: Mohamed Messara/ dpa
8 / 22

"Wir werden nicht aufgeben. Wir werden sie auf jeden Fall besiegen, auf kurz oder lang": In einer Ansprache im Staatsfernsehen gab Machthaber Gaddafi sich am Dienstagabend gewohnt unbeeindruckt von den Luftangriffen der Alliierten.

Foto: AP/ Libyan STate TV
9 / 22

Gaddafi forderte die islamischen Staaten auf, sich dem Widerstand anzuschließen: "Alle muslimischen Armeen müssen sich an der Schlacht gegen die Kreuzfahrer beteiligen."

Foto: AP/ Libyan State TV
10 / 22

Doch Gaddafi muss schwere Schläge gegen seine Streitkräfte hinnehmen. Dieses Geschütz der Regierungstruppen wurde bei einem der zahlreichen Angriffe der Alliierten zerstört.

Foto: Jerome Delay/ AP
11 / 22

Tagelang hatte sich die Nato über den Militäreinsatz in Libyen gestritten. Nun scheinen sich Großbritannien, Frankreich und die USA geeinigt zu haben. Die Allianz könnte künftig die Flugverbotszone kontrollieren. Diese britischen Kampfjets warten in einer italienischen Militärbasis auf ihre Starterlaubnis.

Foto: REUTERS/ MoD
12 / 22

Auch dieses französische Rafale-Kampfflugzeug könnte demnächst Richtung Libyen abheben.

Foto: JEAN-PAUL PELISSIER/ REUTERS
13 / 22

Zuvor hatten die USA die Führungsrolle übernommen - amerikanische, britische und französische Flugzeuge richteten bei den Bombardements auf Gaddafis Truppen schwere Schäden an, wie hier in Tripolis.

Foto: Mohamed Messara/ dpa
14 / 22

Die Nato hat zudem mit der Durchsetzung des Uno-Waffenembargos gegen Libyen begonnen. Awacs-Aufklärungsflugzeuge sind über dem Mittelmeer unterwegs.

Foto: ALBERTO PIZZOLI/ AFP
15 / 22

Doch auch die Rebellen müssen immer wieder Rückschläge verkraften. Viele Aufständische sind getötet worden. Bei einer Beerdigung eines Mannes, der in Adschdabija starb, hält ein Kämpfer sein Gewehr hoch.

Foto: SUHAIB SALEM/ REUTERS
16 / 22

Diese Menschen trauern am Grab eines getöteten Aufständischen.

Foto: SUHAIB SALEM/ REUTERS
17 / 22

Voll Trauer sind auch diese Männer in Bengasi, nachdem sie ein Mitglied ihrer Familie in einer Leichenhalle identifiziert haben. Auch er wurde in Adschdabija getötet.

Foto: Anja Niedringhaus/ AP
18 / 22

In der Rebellen-Hochburg Bengasi gibt es immer wieder Demonstrationen gegen Gaddafi.

Foto: SUHAIB SALEM/ REUTERS
19 / 22

Zehntausende Menschen sind wegen der wochenlangen Kämpfe aus Libyen geflohen. Diese Männer stammen aus dem Sudan, sie arbeiteten in Libyen - jetzt warten sie in einem Flüchtlingscamp in Tunesien.

Foto: Emilio Morenatti/ ASSOCIATED PRESS
20 / 22

Auch diese Männer aus Bangladesch haben sich in Tunesien in Sicherheit gebracht. Sie wärmen sich an einem Feuer in einem Flüchtlingscamp.

Foto: Emilio Morenatti/ ASSOCIATED PRESS
21 / 22

Ein Ende der Kämpfe in Libyen ist nicht in Sicht. Jede Seite mobilisiert ihre Anhänger - jeder auf seine Art. Dieser junge Mann verkauft Flaggen an Gaddafi-Anhänger auf dem Grünen Platz in Tripolis.

Foto: IMED LAMLOUM/ AFP
22 / 22

Der große Bruder schaut zu: Ein überlebensgroßes Porträt von Muammar al-Gaddafi hängt in dieser Halle in Tripolis, wo Stammesführer über die Lage im Land beraten.

Foto: Jerome Delay/ AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?