Libyen Operation Harmattan
Großer Auftritt von Präsident Nicolas Sarkozy im Élysée-Palast: Er verkündet am 19. März Angriffe der französischen Luftwaffe auf Libyen. Der Name des Einsatzes: "Operation Harmattan".
Französische Jagdbomber, ein Rafale-Jet, attackieren Panzer und Fahrzeuge der Gaddafi-Truppen südlich der Rebellenstadt Bengasi.
Die Luftschläge retten die Rebellen. Sie konnten zuvor kaum noch die Hafenstadt im Nordosten des Landes gegen Gaddafi-Truppen verteidigen.
Siegeszeichen für Treffer der Alliierten: Rebellen freuen sich über den erfolgreichen Luftschlag gegen die Militärfahrzeuge der Gaddafi-Truppen nahe Bengasi.
An anderer Stelle gehen Panzer in Flammen auf.
Hier steht ein Kämpfer der Aufständischen auf dem Zielrohr eines Panzers, der zu Gaddafis Truppen gehörte.
In Bengasi belagern gleich mehrere Rebellen ein erbeutetes Kampffahrzeug.
Auch libysche Militärflugzeuge werden abgeschossen. Hier stürzt ein brennender Jet über Bengasi ab.
Tausende danken in der Rebellen-Hochburg Bengasi der Nato für ihren Luft-Einsatz. Im Vordergrund hält ein Mann die Flagge der EU hoch.
Die Nato attackiert auch die Stellungen von Muammar al-Gaddafi, hier sein Büro in Tripolis. Getreue besichtigen Ende April das zerstörte Gebäude.
An dem internationalen Militär-Einsatz zum Schutz der Zivilbevölkerung und Aufständischen beteiligen sich auch Bomber der britischen Royal Air Force.
Operation "Morgendämmerung der Odyssee" ist der Name, den sich die US-Truppen gegeben hatten. Sie haben zwei Kriegsschiffe im Einsatz: Hier starten Kampfjets vom Flugzeugträger "USS Enterprise" im Roten Meer.
Der US-Zerstörer "USS Bary" im Mittelmeer feuert eine von vielen Tomahawk-Rakete auf Libyens Küste ab. Ende Oktober beendet die Nato ihren Einsatz.