Libyen: USA setzen Erdkampfflugzeuge ein - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Libyen USA setzen Erdkampfflugzeuge ein

Die nächste Phase des Luftkriegs gegen das libysche Regime hat begonnen: Die US-Luftwaffe setzt jetzt Flugzeuge ein, die auf Präzisionsangriffe gegen Bodentruppen spezialisiert sind. Kritiker sehen darin eine Ausweitung des Einsatzes - und die Gefahr, in einen Langzeit-Konflikt zu schlittern.
1 / 20

AC-130: Das Flugzeug, je nach Variante unter den Beinamen "Spectre" oder "Spooky II" bekannt, ist mit 20- oder 25-Millimeter-Maschinenkanonen, einem 40 Millimeter-Geschütz und einer 105-Millimeter-Haubitze bewaffnet, die allesamt seitlich aus dem Rumpf lugen. Seit vergangenem Wochenende sind zwei AC-130 in Libyen im Einsatz.

Foto: USAF
2 / 20

A-10 "Thunderbolt": Sie ist vor allem auf Angriffe gegen Panzer spezialisiert, kann aber auch andere Bodenziele bekämpfen.

Foto: MASTER SGT. MARK BUCHER/ ASSOCIATED PRESS
3 / 20

AC-130 "Spectre" beim Abschuss von Wärmetäuschkörpern: Die langsam und tief fliegende Maschine gilt als verwundbar gegen Raketen und Flakfeuer. Die US-Luftwaffe musste das etwa im ersten Golfkrieg schmerzlich feststellen, als eine AC-130 im Januar 1991 bei der Schlacht um Chafdschi mit einer tragbaren russischen "Strela"-Rakete abgeschossen wurde. Alle 14 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.

Foto: © Reuters Photographer / Reuters/ REUTERS
4 / 20

Britische "Tornado"-Kampfjets: Sie haben seit Beginn der Luftschläge gegen regierungstreue Truppen in Libyen zahlreiche Einsätze geflogen.

Foto: Andrew Milligan/ dpa
5 / 20

Zielvideo aus einem "Tornado" (25. März): Westliche Politiker treibt die Furcht um, dass in einem solchen Film das Töten von Zivilisten in Libyen zu sehen sein könnte.

Foto: MoD
6 / 20

Libyscher Rebell mit einer tragbaren "Strela"-Flugabwehrrakete: Mit einem solchen Geschoss wurde 1991 eine amerikanische AC-130 vom Himmel geholt. Alle 14 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.

Foto: GORAN TOMASEVIC/ REUTERS
7 / 20

Libysche Rebellen jubeln am Checkpoint al-Egila, östlich von Ras Lanuf (27. März): Die Regimegegner kamen am Wochenende unter dem Schutz westlicher Kampfjets rasch voran und eroberten wichtige Küstenstädte.

Foto: Anja Niedringhaus/ AP
8 / 20

Am Samstag hatten die Rebellen die Stadt Adschdabija erobert. An die Menschen wurden Nahrungsmittel verteilt.

Foto: Khaled El Fiqi/ dpa
9 / 20

Französischer "Rafale"-Jet: Auch dieser Typ war an den bisherigen Luftschlägen beteiligt. Da Jagdbomber ihre Ziele aber üblicherweise mit Bomben und Raketen bekämpfen, ist ihr Einsatz in städtischen Gebieten Libyens tabu.

Foto: epa Keystone Dominic Favre/ picture-alliance/ dpa
10 / 20

Zerstörte Munition und Fahrzeuge zeugen von den schweren Kämpfen um Adschdabija.

Foto: STR/ AP
11 / 20

Libysche Rebellen auf dem Weg nach Brega: Nach Adschdabija brachten sie auch die Küstenstadt unter ihre Kontrolle.

Foto: Manu Brabo/ dpa
12 / 20

Die Rebellen rücken unter dem Schutz der Alliierten weiter Richtung Westen vor.

Foto: Manu Brabo/ dpa
13 / 20

Ein Rebell schwenkt die Flagge des Vereinigten Königreichs Libyen, das Symbol ihres Protests.

Foto: PATRICK BAZ/ AFP
14 / 20

Rebellen bewachen einen Checkpoint außerhalb von Brega.

Foto: ARIS MESSINIS/ AFP
15 / 20

Nachdem die Regimegegner Brega eingenommen hatten, zogen sie weiter gen Westen, auf die Stadt Ras Lanuf zu.

Foto: Anja Niedringhaus/ AP
16 / 20

In der Nähe von Ras Lanuf beäugt ein Regimegegner ein zerstörtes Fahrzeug. Die alliierte Militärkoalition flog am Samstag nach Pentagon-Angaben insgesamt 160 Einsätze.

Foto: Khaled Elfiqi/ dpa
17 / 20

Ein Regimegegner zeigt das Victory-Zeichen in Ras Lanuf.

Foto: ARIS MESSINIS/ AFP
18 / 20

Ein stark beschädigtes Gebäude an der Straße nach Ras Lanuf

Foto: STR/ AP
19 / 20

Munition und vollkommen zerstörte Fahrzeuge der Gaddafi-Truppen. Nach Angaben der Rebellen flohen die Soldaten gen Sirte, der Geburtsstadt Gaddafis.

Foto: Khaled Elfiqi/ dpa
20 / 20

Regimegegner sammeln in Ras Lanuf Munition auf, das nach ihren Angaben von Gaddafis Soldaten zurückgelassen wurde.

Foto: Khaled Elfiqi/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?