Libyen USA setzen Erdkampfflugzeuge ein
AC-130: Das Flugzeug, je nach Variante unter den Beinamen "Spectre" oder "Spooky II" bekannt, ist mit 20- oder 25-Millimeter-Maschinenkanonen, einem 40 Millimeter-Geschütz und einer 105-Millimeter-Haubitze bewaffnet, die allesamt seitlich aus dem Rumpf lugen. Seit vergangenem Wochenende sind zwei AC-130 in Libyen im Einsatz.
A-10 "Thunderbolt": Sie ist vor allem auf Angriffe gegen Panzer spezialisiert, kann aber auch andere Bodenziele bekämpfen.
AC-130 "Spectre" beim Abschuss von Wärmetäuschkörpern: Die langsam und tief fliegende Maschine gilt als verwundbar gegen Raketen und Flakfeuer. Die US-Luftwaffe musste das etwa im ersten Golfkrieg schmerzlich feststellen, als eine AC-130 im Januar 1991 bei der Schlacht um Chafdschi mit einer tragbaren russischen "Strela"-Rakete abgeschossen wurde. Alle 14 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.
Britische "Tornado"-Kampfjets: Sie haben seit Beginn der Luftschläge gegen regierungstreue Truppen in Libyen zahlreiche Einsätze geflogen.
Zielvideo aus einem "Tornado" (25. März): Westliche Politiker treibt die Furcht um, dass in einem solchen Film das Töten von Zivilisten in Libyen zu sehen sein könnte.
Libyscher Rebell mit einer tragbaren "Strela"-Flugabwehrrakete: Mit einem solchen Geschoss wurde 1991 eine amerikanische AC-130 vom Himmel geholt. Alle 14 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.
Libysche Rebellen jubeln am Checkpoint al-Egila, östlich von Ras Lanuf (27. März): Die Regimegegner kamen am Wochenende unter dem Schutz westlicher Kampfjets rasch voran und eroberten wichtige Küstenstädte.
Am Samstag hatten die Rebellen die Stadt Adschdabija erobert. An die Menschen wurden Nahrungsmittel verteilt.
Französischer "Rafale"-Jet: Auch dieser Typ war an den bisherigen Luftschlägen beteiligt. Da Jagdbomber ihre Ziele aber üblicherweise mit Bomben und Raketen bekämpfen, ist ihr Einsatz in städtischen Gebieten Libyens tabu.
Zerstörte Munition und Fahrzeuge zeugen von den schweren Kämpfen um Adschdabija.
Libysche Rebellen auf dem Weg nach Brega: Nach Adschdabija brachten sie auch die Küstenstadt unter ihre Kontrolle.
Die Rebellen rücken unter dem Schutz der Alliierten weiter Richtung Westen vor.
Ein Rebell schwenkt die Flagge des Vereinigten Königreichs Libyen, das Symbol ihres Protests.
Rebellen bewachen einen Checkpoint außerhalb von Brega.
Nachdem die Regimegegner Brega eingenommen hatten, zogen sie weiter gen Westen, auf die Stadt Ras Lanuf zu.
In der Nähe von Ras Lanuf beäugt ein Regimegegner ein zerstörtes Fahrzeug. Die alliierte Militärkoalition flog am Samstag nach Pentagon-Angaben insgesamt 160 Einsätze.
Ein Regimegegner zeigt das Victory-Zeichen in Ras Lanuf.
Ein stark beschädigtes Gebäude an der Straße nach Ras Lanuf
Munition und vollkommen zerstörte Fahrzeuge der Gaddafi-Truppen. Nach Angaben der Rebellen flohen die Soldaten gen Sirte, der Geburtsstadt Gaddafis.
Regimegegner sammeln in Ras Lanuf Munition auf, das nach ihren Angaben von Gaddafis Soldaten zurückgelassen wurde.