Libyen-Wahl: Tinte am Finger - DER SPIEGEL
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Libyen-Wahl Tinte am Finger

142 Parteien, 2500 Kandidaten: In Libyen sind 2,7 Millionen Menschen zur ersten Wahl nach der Gaddafi-Diktatur aufgerufen. Trotz zahlreicher Sabotageakte ist der Andrang vor den Lokalen groß. Der Ausgang des Entscheids ist völlig offen.
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Lange Schlangen vor den Wahllokalen: Am Samstag dürfen die Libyer erstmals seit über 40 Jahren Gaddafi-Diktatur wieder in einer freien Wahl ihre Stimme abgeben.

Foto: ISMAIL ZITOUNY/ REUTERS
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Muammar al-Gaddafi: Knapp ein Jahr liegt der Sturz des Machthabers inzwischen zurück.

Foto: MAX ROSSI/ REUTERS
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Frauen an der Wahlurne: Rund 2,7 Millionen Menschen dürfen am Samstag abstimmen.

Foto: ZOHRA BENSEMRA/ REUTERS
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2500 Direktkandidaten und 142 Parteien konkurrieren um 200 Sitze einer verfassungsgebenden Versammlung.

Foto: Amel Pain/ dpa
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Jüngere Frauen kamen und...

Foto: ZOHRA BENSEMRA/ REUTERS
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...ältere Männer. Viele jubelten nach der Stimmabgabe und riefen: "Erhebe deinen Finger, du bist ein freier Libyer!"

Foto: GIANLUIGI GUERCIA/ AFP
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Und als Mustafa Abd al-Schalil, der Vorsitzende des oppositionellen Übergangsrates, im Wahllokal ankam, küsste ihn ein Wahlhelfer auf die Stirn.

Foto: ABDULLAH DOMA/ AFP
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Die Tinte auf dem Finger zeigt: Ich habe gewählt.

Foto: ZOHRA BENSEMRA/ REUTERS
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Flaggen am Auto, aus dem Fenster gestreckt den von Tinte schwarzen Zeigefinger

Foto: Ibrahim Alaguri/ AP
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Der Klecks soll eine doppelte Stimmabgabe verhindern. Um 20 Uhr schließen die Wahllokale, mit dem vorläufigen Endergebnis wird nicht vor Montag gerechnet.

Foto: Manu Brabo/ AP
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