Lichtblitz Todeskampf einer Sternenleiche
Glühender Rest: Diese Infrarotbilder des Spitzer-Teleskops, aufgenommen in einem Abstand von einem Jahr, zeigen den Supernova-Rest Cassiopeia A inmitten von Staubwolken. Ein Lichtblitz, der vor 50 Jahren ausgestoßen wurde, dringt durch die Staubschichten nach außen
Ausbruch: Ein Neutronenstern sendet einen grellen Lichtblitz aus, der Jahre braucht, ehe er die erste dunkle Staubwolke trifft. Die Erde befände sich in dieser Illustration am unteren Bildrand
Das Licht des Ausbruchs trifft die erste Staubwolke und heizt sie auf. Die Wolke, die zuvor nicht direkt erkennbar war, leuchtet nun im Infrarotbereich. Dieses Licht hinkt dem ursprünglichen Lichtblitz des Neutronensterns kurz hinterher
Der Lichtblitz des Neutronensterns durchzuckt die erste Wolke und erreicht die zweite, wo er ein neues Echo verursacht. Da die zweite Wolke der Erde näher ist, erreichen ihre Infrarot-Lichtsignale die Erde zum gleichen Zeitpunkt wie das Infrarotlicht der ersten getroffenen Wolke
Der Lichtblitz rast weiter und erhitzt eine dritte Wolke, deren Licht ebenfalls gleichzeitig mit dem Infrarotlicht der ersten getroffenen Wolke die Erde erreichen wird. So entstand zunächst die Illusion des lichtschnell dahinrasenden Staubs