Lichtjahre vom Holodeck - DER SPIEGEL
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Lichtjahre vom Holodeck Beam Dich in die dritte Dimension

Schluss mit platt! Forscher, Filmer und Erfinder versuchen seit Jahrzehnten, flache Bilder in die dritte Dimension zu heben - mit abenteuerlichen Apparaten. Hologramme, 3D-Brille, sogar der "Teledildonic" für Cybersex: So sah der optische Tiefen-Traum aus.
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Auf in den Cyberspace: In den 1980er Jahren erforschte die Nasa im Ames-Forschungszentrum das Reisen durch die virtuelle Realität mit "Head-Mounted Displays".

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Brillos Only: Besucher von IMAX-Kinos sind offenbar nicht eitel. Die 3D-Brillen versprühen technoiden Charme, aber wenig Sex-Appeal.

Foto: Getty Images
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Raumbild in Rot-Grün: Dieses Anaglyphen-Stereobild entstand 1906.

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Bisse in drei Dimensionen: Im November 1952 startete der Löwen-Thriller "Bwana Devil" die kurze 3D-Welle in den amerikanischen Kinos.

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Stereoskopie an der Front: In einem Soldatenquartier in Mouron/Frankreich entstand dieses 3D-Bildpaar während des 1. Welkriegs.

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Stereoskop von 1915: Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Zwei-Linsen-Stereoskop für 3D-Bildpaare in Gebrauch.

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Aliens zum Anfassen: Der SF-Film "It Came From Outer Space" ("Gefahr aus dem Weltall") gehörte 1953 zu den niveauvolleren Produkten des amerikanischen 3D-Kinos.

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Haieiei: Die perspektivische Schrift mit dem bunten Schlagschatten war typisch für die achtziger Jahre und inspiriert vom 3D-Hype. ("Jaws 3D" von 1983)

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Ohne Brille geht's nicht: Stereofilme benötigen zum vollen Genuss Rot-Grün-, Polaroid- oder Shutterbrillen.

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Mit Taucherausrüstung ins Kino: In der dritten Dimension kann der große Fisch seine Erschreckerfähigkeiten einfach besser entfalten. (Szene aus "Jaws 3D" von 1983)

Foto: ddp images
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Angriff der Killerbrillen: Bei der Premiere der restaurierten Fassung von "Hondo" letztes Jahr in Beverly Hills warteten die Brillen auf die Gäste.

Foto: Getty Images
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3D-Kunst auf Wanderschaft: Kalt war es im April 2005 in Madrid, als der Physiker Richard Schubert dort die von ihm erstellten 3D-Bilder anbot.

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Da schau her: Die mit einem patentierten Scan-Verfahren erzeugten 3D-Bilder von Richard Schubert verblüffen Touristen und Einheimische gleichermaßen.

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3D-Kunst in Berlin: Am Berliner Kupfergraben neben dem Deutschen Historischen Museum verkauft Richard Schubert seit Dezember 2006 seine 3D-Fotos.

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Bootsanleger am Jungfernstieg: Frühes Stereofoto der Binnenalster in Hamburg, um 1860.

Foto: Jan Zimmermann/Sammlung Jan Zimmermann
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Holgrafische Maus: Das wissenschaftlichste 3D-Verfahren ist die in den 1960er Jahren entwickelte Laser-Holografie, die die vom Objekt reflektierten Lichtwellenmuster erfasst.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?