Lily Allen: "Das war's" - DER SPIEGEL
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Lily Allen "Das war's"

Wer ein neues Leben beginnen will, sollte es richtig machen - weg mit dem Müll moderner Kommunikation, der das Dasein beschwert. Popstar Lily Allen entsorgte Blackberry, Laptop und iPod. Auch der Schlankheitswahn im Popgeschäft interessiert die 24-Jährige nicht mehr.
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Lily Allen, britische Popfee: Sie hat vom Schlankheitswahn im Musikgeschäft genug. Sie habe aufgehört, sich wegen ihres normalen Körpers zu ärgern, sagte die 24-Jährige.

Foto: Brendon Thorne/ Getty Images
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Schon zuvor hatte sie bekanntgegeben, ihre Karriere für zwei Jahre auf Eis legen zu wollen.

Foto: Dave Hogan/ Getty Images
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Der Entschluss, sich rar zu machen und auf die Beziehung zu ihrem Freund, dem Bauunternehmer Sam Cooper, zu konzentrieren, sei also eine sehr bewusste Entscheidung gewesen.

Foto: Tom Shaw/ Getty Images
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Vor zwei Jahren erlitt Allen eine Fehlgeburt - wie tiefgreifend dieses Trauma sie verändern würde, so Allen, sei ihr, bedingt durch ihre turbulente Karriere, anfangs jedoch gar nicht bewusst gewesen.

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"Ich hatte vom Kopf und meinen Gefühlen her noch gar nicht realisiert, was passiert war, da hab ich zu der Fehlgeburt auch schon eine Presseerklärung rausgegeben."

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2006 stürmte Allen mit dem Song "Smile" an die Spitze der Charts, moderiert mittlerweile auch eine Talkshow. In diesem Jahr konnte sie mit dem Album "It's not me, it's you" an ihren musikalischen Anfangserfolg anknüpfen.

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Auf ihre kurze, fulminante Karriere blickt Allen allerdings mit gemischten Gefühlen zurück. "Ich war sehr aufgeregt, als es losging, aber dann ging alles auf schreckliche, schreckliche Weise schief."

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Moderne Kommunikationsmittel habe sie aus ihrem Alltag verbannt, sagte Allen in einem Interview. "Facebook, Bloggen, das war zu einer Sucht geworden."

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"Wenn ich mir meinem Freund oder meiner Mutter zusammen war, hatten die mich nur zur Hälfte", sagte Allen. "Also habe ich meinen Blackberry, meinen Laptop, meinen iPod in eine Kiste gepackt - das war's."

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