Lindner will FDP-Parteichef werden - DER SPIEGEL
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FDP Lindner - der letzte Hoffungsträger

Christian Lindner will neuer FDP-Chef nach dem Rauswurf aus dem Bundestag werden. Er steht vor einer gewaltigen Aufgabe - kommt die Partei in vier Jahren nicht ins Bundesparlament zurück, steht die Existenz der Liberalen auf dem Spiel.
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Christian Lindner kandidiert und will die Partei künftig führen: Der 34-Jährige FDP-Landes- und Fraktionschef in Nordrhein-Westfalen - hier am 25. September 2013, drei Tage nach der Bundestagswahl, im Landtag von Düsseldorf.

Foto: Federico Gambarini/ dpa
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Lindner lässt sich seinen Humor in trostloser Lage nicht nehmen: Die FDP ist erstmals seit Gründung der Bundesrepublik 1949 nicht mehr im Bundestag. Das sei eine "historische Zäsur", so der Liberale. Er will die Partei inhaltlich und personell erneuern.

Foto: Federico Gambarini/ dpa
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Kein Trost: FDP-Chef Philipp Rösler und seine Frau Wiebke im Berliner Congress Center am Wahlabend des 22. September. Da war klar - die Partei wird nicht mehr in den Bundestag einziehen, die schwarz-gelbe Koalition ist am Ende. Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Rösler wird sich anderweitig umsehen müssen - einen Tag später kündigte er seinen Rückzug von der FDP-Spitze an.

Foto: FABIAN BIMMER/ REUTERS
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Leere Flure: Nicht nur 93 FDP-Abgeordnete verlieren ihr Mandat, auch bis zu 500 Mitarbeiter der Fraktion, aus den Abgeordnetenbüros und in den Wahlkreisen müssen sich nach neuen Tätigkeiten umsehen.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Übernahmen die Verantwortung für das Desaster: FDP-Chef Philipp Rösler und Spitzenkandidat und Fraktionschef Rainer Brüderle am 23. September im Bundestag. Zuvor hatte Rösler vor dem Bundesvorstand und den Abgeordneten seiner Rückzug von der Parteispitze angekündigt. Bis zur Neuwahl auf einem Bundesparteitag im Herbst bleibt er aber noch im Amt.

Foto: Britta Pedersen/ dpa
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Der einzige Mann, der 2013 noch in einer schwarz-gelben Koalition auf Landesebene ist: Holger Zastrow, Bundesvize der FDP und sächsischer Landes- und Fraktionschef, steht für einen markwirtschaftlichen Kurs. Er hat Vorbehalte gegenüber der Kandidatur Lindners als Parteichef geäußert, weil dieser 2012 vom Posten des Generalsekretärs zurücktrat. Die FDP dürfe nicht weiter nach links abdriften, warnt er.

Foto: Arno Burgi/ dpa
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Abschied nach Jahrzehnten für die FDP: Außenminister Guido Westerwelle am 24. September 2013 in New York. Die Niederlage ist auch für ihn bitter - als Spitzenkandidat in Nordrhein-Westfalen (NRW) hatte er einen enormen Einsatz gezeigt und dort auf ein Ergebnis um die zehn Prozent gehofft. Am Ende wurden es in NRW bei der Bundestagswahl nur 5,2 Prozent für die FDP.

Foto: Christoph Sator / dpa
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Niedergeschlagen: Die FDP-Spitzen Rainer Brüderle, Philipp Rösler und Generalsekretär Patrick Döring kommen nach dem Wahlabend zur Präsidiumssitzung in den Bundestag. Auch Döring, wie Rösler aus Niedersachsen, nimmt seinen Abschied.

Foto: Britta Pedersen/ dpa
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In Stuttgart wird ein FDP-Wahlplakat abgebaut: Auch der Slogan "Jetzt geht's ums Ganze" half den Liberalen am Ende nicht mehr.

Foto: Daniel Bockwoldt/ dpa
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Liberaler mit klarer Kante: Wolfgang Kubicki, FDP-Fraktionschef im Landtag von Schleswig-Holstein, will Parteivize werden. Er steht für eine Öffnung seiner Partei und will sie auch aus der Zentrierung auf die Union lösen.

Foto: Carsten Rehder/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?