Lindsay Lohan Entzug statt Knast
Lindsay Lohan auf dem Weg zum Gericht. Richter Elden Fox ersparte der Schauspielerin einen weiteren Aufenthalt im Gefängsnis und schickte sie bis zum 3. Januar in eine Entzugsklinik.
Bereits am 24. September 2010 musste Lohan vor dem Richter in Beverly Hills erscheinen.
Erneut hatte die 24-Jährige gegen Bewährungsauflagen verstoßen - sie war positiv auf Drogen getestet worden. Wenige Wochen zuvor hatte Lohan im Interview mit der "Vanity Fair" gelobt, endlich wieder mit schauspielerischen Leistungen zu glänzen. "Ich will meine Karriere zurück", sagte die 24-Jährige dem Blatt.
Mugshot von Lindsay Lohan: 13 Tage verbrachte die 24-Jährige im Juli 2010 im Gefängnis von Lynwood, Kalifornien. Und durfte früher raus als vorgesehen - die Gefängnisse in dem US-Bundesstaat sind hoffnungslos überfüllt.
In Sachen Accessoires hatte Lohan am 6. Juli 2010, dem Tag des Urteilsspruchs, nicht eben auf Deeskalation gesetzt: Auf dem Nagel des Mittelfingers ihrer linken Hand war in schwarzen Letter zu lesen: "Fuck U".
Zu ihrer Kokainsucht hat sich Lohan öffentlich bekannt. "Drogenabhängigkeit ist eine Krankheit, die dummerweise nicht über Nacht verschwindet", twitterte sie im September 2010. "Ich arbeite hart daran, das zu bewältigen und ich mache Fortschritte."
Lohan wurde 1986 in New York geboren. Mitte der 2000er brachte sie es durch Hauptrollen in Teenager-Komödien zu Hollywood-Ruhm.
Ihr letzter Achtungserfolg war eine Rolle in Robert Altmanns letztem Film "A Prairie Home Companion" an der Seite von Meryl Streep.
Seit Jahren macht Lohan allerdings nur noch wegen ihrer Drogen- und Beziehungsprobleme von sich reden.