Liu Xiaobo: Abwesend und zugleich präsent in Oslo - DER SPIEGEL
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Liu Xiaobo Abwesend und zugleich präsent in Oslo

Der chinesische Dissident Liu Xiaobo erhält am Freitag den Friedensnobelpreis - und Anhänger in aller Welt feiern die Auszeichnung. In Hongkong sind bereits Tassen und Buttons bedruckt worden, in Oslo geht es gediegener zu.
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Der chinesische Dissident Liu Xiaobo wird am Freitag mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die Zeremonie findet in der norwegischen Hauptstadt Oslo statt - dort wird Liu mit einer Ausstellung gewürdigt. Bevor Würdenträger und Bürger die Räume betreten, werden am Donnerstag noch letzte Vorbereitungen getroffen.

Foto: TOBY MELVILLE/ REUTERS
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"Ich habe keine Feinde", lautet der Titel der Ausstellung. Diese Worte sprach Liu in seiner Verteidigungsrede vor einem chinesischen Gericht im Dezember 2009. Zwei Tage später wurde er zu einer elfjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.

Foto: TOBY MELVILLE/ REUTERS
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Der Preisträger kann daher nicht zur Zeremonie kommen. Sein Gesicht wird jedoch auf zahlreichen Fotos und Bannern in Oslo zu sehen sein - hier vor dem "Nobel Peace Center".

Foto: JOHN MCCONNICO/ AP
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Neben Liu Xiaobo sind im Osloer "Nobel-Garten" auch Bilder der vielen anderen Friedensnobelpreisträger zu sehen. Links von Liu steht ein Bild von US-Präsident Barack Obama, der vergangenes Jahr geehrt wurde.

Foto: JOHN MCCONNICO/ AP
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Auch Anhänger von Liu Xiaobo in Hongkong bereiten sich auf die viele tausend Kilometer entfernte Zeremonie vor: Ein Aktivist trägt einen Button mit seinem Konterfei.

Foto: Kin Cheung/ AP
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Der Friedensnobelpreisträger für den Küchenschrank - die Hongkonger Demonstranten halten einen Becher mit dem Bild von Liu Xiaobo und seiner Ehefrau Liu Xia in die Kamera. Liu Xia durfte ihrem Mann noch die Nachricht von dem Preis ins Gefängnis überbringen, seither steht sie in China unter Hausarrest.

Foto: Ym Yik/ dpa
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