London: Inferno im Grenfell Tower - DER SPIEGEL
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Londoner Hochhausbrand Inferno im Grenfell Tower

Die Polizei geht nicht mehr davon aus, noch Überlebende zu finden: Nun sind Fotos aus dem Inneren des Grenfell Towers veröffentlicht worden.
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Das ausgebrannte Hochhaus im Londoner Stadtteil Kensington. Dutzende Menschen starben. 18 Überlebende werden noch ärztlich betreut, neun davon befinden sich in kritischem Zustand. Die Zahl der Opfer könnte aber noch steigen, die Polizei befürchtet, noch Hunderte Tote im Grenfell Tower zu finden.

Foto: EPA/REX/Shutterstock
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Am Sonntag veröffentlichte die Polizei drei neue Aufnahmen aus dem Gebäude - beziehungsweise in diesem Fall vom Eingang des Gebäudes.

Foto: REUTERS/ Metropolitan Police
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Ein Polizeifoto aus dem Inneren. Hier sind offenbar Fahrstuhltüren zu sehen.

Foto: REUTERS/ Metropolitan Police
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Nach dem Brand durchsuchten Einsatzkräfte Trümmer am Grenfell Tower: Gegen herabfallende Gebäudeteile schützten sie sich mit Polizeischilden.

Foto: Matt Dunham/ AP
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Die Trauer nach dem Brand in der Nacht zu Mittwoch war groß. An eine Wand an einer Kirche schrieben Menschen Beileidsbekundungen.

Foto: Matt Dunham/ AP
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Feuerwehrleute nähern sich dem Turm: Für nur 5000 Pfund mehr hätte die Fassade wohl besser gegen das Feuer geschützt werden können, schreibt die "Times". Binnen kurzer Zeit konnten die Flammen sich außen an dem Gebäude hocharbeiten.

Foto: CHRIS J RATCLIFFE/ AFP
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Die unmittelbare Umgebung des Hochhauses gleicht einer Trümmerwüste. Die Polizei geht von langwierigen Bergungsarbeiten aus.

Foto: Carl Court/ Getty Images
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Eine Frau vor einer Wand mit Beileidsbekundungen.

Foto: HANNAH MCKAY/ REUTERS
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Helfer tragen Essen und Kleidung für die nun obdachlosen Bewohner zusammen. Das Feuer soll im vierten Stock des 24-geschossigen Hauses ausgebrochen sein. Die Brandursache ist unklar, Hinweise auf Brandstiftung gibt es keine.

Foto: NEIL HALL/ REUTERS
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In verschiedenen Sprachen: Der Brand hat in London und weit darüber hinaus Trauer ausgelöst - und eine Debatte über den Brandschutz.

Foto: Dan Kitwood/ Getty Images
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Mit Blumen und Kind radelt dieser Mann in Richtung Grenfell Tower. Das Gebäude war von 2014 bis 2016 energetisch saniert worden - womöglich wurde genau das ihm zum Verhängnis.

Foto: Dan Kitwood/ Getty Images
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Freiwillige hieven ein Auto zur Seite - um für einen Laster Platz zu machen, der Hilfsgüter anliefert.

Foto: STEFAN WERMUTH/ REUTERS
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Der Brand sei vermeidbar gewesen, schrieb Londons Bürgermeister Sadiq Khan im "Observer". Der Labour-Politiker warf den Konservativen jahrelange Vernachlässigung des sozialen Wohnungsbaus vor.

Foto: Rick Findler/ dpa
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Ein Polizist nahe dem Turm: Die Zahl der Bewohner des Hochhauses wird mit bis zu 600 angegeben.

Foto: STEFAN WERMUTH/ REUTERS
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Mit bedruckten T-Shirts suchen Freunde und Familienangehörige nach einer vermissten 12-Jährigen.

Foto: EPA/REX/Shutterstock
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Laut "Observer" hat die Regierung schon nach einem Brand im Lakanal House 2009 versäumt, die Feuerschutzvorschriften zu verschärfen. Der britische Finanzminister Philip Hammond widersprach den Vorwürfen: "Nach meiner Einschätzung haben wir korrekt und angemessen auf diese Empfehlungen reagiert", sagte er am Sonntag in einer BBC-Morgenshow. Wie genau, führte er nicht aus.

Foto: TOLGA AKMEN/ AFP
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Vielen Bewohnern fehlt es am Nötigsten, doch die Hilfsbereitschaft ist groß.

Foto: EPA/REX/Shutterstock
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Die Masse an Sachspenden ist so groß, dass Freiwillige begonnen haben, in Plastikkisten Notfallpakete für all jene zusammenzustellen, die bei dem Brand alles verloren haben.

Foto: Dan Kitwood/ Getty Images
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Menschen trauern nach dem Brand in einer Kirche in Notting Hill.

Foto: DANIEL LEAL-OLIVAS/ AFP
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Rettungskräfte nahe dem Tower: Mit Drohnen und Hunden verschaffen sie sich einen Überblick.

Foto: Rick Findler/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?