Louis van Gaal: Bayerns Dominator - DER SPIEGEL
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Louis van Gaal Bayerns Dominator

Im vergangenen Herbst sprach die Presse schon vom Trainer-Missverständnis. Jetzt ist Louis van Gaal der Sonnenkönig von München. Der Holländer scheint in seinem ersten Bayern-Jahr alles richtig gemacht zu haben.
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Daumen hoch: Für Louis van Gaal (rechts) läuft zurzeit alles nach Plan. Der Niederländer hat noch die Chance, alle drei möglichen Titel nach München zu holen.

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Van Gaal hat die Mannschaft dafür komplett nach seinen Vorstellungen umgebaut. Alles hört auf sein Kommando. Stars wie Lucio oder Luca Toni sortierte er aus.

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Ein Umbau, der den Bayern-Motor zu Saisonbeginn ins Stottern brachte. Niederlagen in der Liga, das drohende Aus in der Champions League - nicht nur Uli Hoeneß war im Herbst bedient.

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Van Gaal hatte zu Beginn noch sichtlich Probleme, sich mit der bayerischen Art anzufreunden. Dagegen war Kapitän Mark van Bommel (rechts) von Anfang an eine wichtige Stütze des Trainers.

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Auf die Niederländer im Team konnte sich van Gaal ohnehin verlassen. Stürmerstar Arjen Robben hat mit seinen Toren die Bayern vor allem in der Rückrunde weitergebracht.

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Aber auch die Topstars müssen sich Kritik von van Gaal gefallen lassen - wie Robben nach seiner Auswechslung im Champions-League-Halbfinale gegen Lyon, als dieser gerne weitergespielt hätte und den Handschlag verweigerte.

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Mittlerweile kommt Uli Hoeneß aus dem Strahlen kaum noch heraus. Die traditionellen Bankette im Anschluss an die Champions-League-Spiele - hier nach dem Viertelfinal-Rückspiel in Manchester - werden zu Festveranstaltungen.

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Van Gaals größte Leistung ist die Emanzipation der Manschaft von Frankreichs Mittelfeldstar Franck Ribéry. In Lyon wurde der gesperrte Spieler gar nicht vermisst.

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Das Verhältnis zwischen van Gaal und Ribéry war von Anfang an gespannt. Manchmal jedoch waren sie auch ein Herz und eine Seele, wie hier nach einem Ribéry-Tor in Dortmund.

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Der Trainer warnt bei aller Euphorie: Noch sei nichts gewonnen. Aber die Aussichten für ihn und die Mannschaft sind so gut wie lange nicht.

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