Lovepicking: Urbane Hacker knacken Liebesschlösser - DER SPIEGEL
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Kunstprojekt Lovepicking Liebesschlösser werden gehackt

Als Liebesbeweis hängen viele Paare Vorhängeschlösser mit ihren Namen an städtische Brückengeländer. Eine Künstlerin knackt die Schlösser wieder und hängt sie woanders auf - als Symbol gegen die Symbolik.
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Zentrale der Liebesschlösser: Auf der Kölner Hohenzollernbrücke hat sich der Brauch in Deutschland zuerst etabliert. Dort ist inzwischen eine ganze Wand aus Vorhängeschlössern entstanden.

Foto: dapd
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Gravur: Die Liebenden gravieren ihre Namen in die Metallschlösser, manchmal mit einem Datum. Sobald sie das Schloss am Brückengeländer angebracht haben, werfen sie den Schlüssel gemeinsam in den Fluss.

Foto: Dennis Grombkowski/ Getty Images
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Kettenbrücke in Bamberg: Auch hier hängen die Liebesschlössern; allerdings haben sich hier schon die "urbanen Hacker" daran zu schaffen gemacht.

Foto: Mey Lean Kronemann
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Schlossknacker: Mit Hilfe eines Lockpicking-Sets öffneten sie die Schlösser - ohne sie zu beschädigen. Das gewaltfreie Schlossöffnen ist ein Sport, der viele Anhänger aus dem Dunstkreis der Hackerszene hat. Die Deutschen Meisterschaften im Schlossöffnen zum Beispiel fanden in ihren Anfangsjahren auf dem Jahreskongress des Chaos Computer Clubs statt.

Foto: Mey Lean Kronemann
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Werkzeug: Lockpicker dürfen und wollen nur ihre eigenen Schlösser knacken. Von der Idee der Künstlerin waren die Locksportvereine deshalb nicht gerade begeistert.

Foto: Mey Lean Kronemann
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Beute: Geklappt hat es trotzdem, mit ein bisschen Übung schafften es die "urbanen Hacker", mehrere Schlösser zu öffnen. Vorne im Bild ist das Werkzeug zu sehen, das sie dafür benötigten.

Foto: Mey Lean Kronemann
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Neuformation: Die Künstlerin und ihre Workshop-Teilnehmer haben die geknackten Schlösser wieder angebracht, allerdings an einer anderen Stelle und in anderer Formation: Indem sie willkürlich Schlösser ineinander verhakelt haben, sollten symbolisch "neue Verbindungen" hergestellt werden.

Foto: stoon
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Liebesschlösser: Das Kunstprojekt soll die Symbolik infrage stellen: Zwei Menschen machen ihre Liebe durch ein Vorhängeschloss sichtbar und "verschließen" sich damit vor den anderen.

Foto: Peer Körner/ dpa
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Schlossbündel: Nach der Kunstaktion müssen manche Paare ihre Schlösser erst wieder suchen - und finden sie womöglich in einem solchen Bündel wieder, das die Truppe um Kronemann gebildet hat.

Foto: Mey Lean Kronemann
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Schösser an der Kölner Hohenzollernbrücke: In den riesigen Trauben aus Metall mussten ohnehin die meisten länger stöbern, um ihr Liebesschloss wieder zu finden.

Foto: Dennis Grombkowski/ Getty Images
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