Lowrider Kultur: Der springende Punkt - DER SPIEGEL
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Lowrider Kultur Der springende Punkt

Autos, die beim Fahren auf dem Asphalt schleifen - oder wilde Bocksprünge vollführen: Lowrider gelten als Inbegriff der Gangsta-Kultur in den USA. Experte Don Usner erklärt, warum sie in Wahrheit Familienkutschen sind.
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"Hoppers", "Jump Cars" oder "Bouncers" heißen die mit fernsteuerbarem Hydraulikfahrwerk ausgestatteten Lowrider.

Foto: Museum of New Mexico Press
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Die Lackierung mancher Lowrider kostet mehr, als das Auto selber wert ist.

Foto: Don J. Usner / Museum of New Mexico Press
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Kettenlenkrad und Plüschinterieur - zwei der vielen Lowrider-Insignien.

Foto: Rubenstein / Museum of New Mexico Press
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Der Chevrolet Impala ist das Basisfahrzeug für Lowrider - auch wegen seiner Karosserie, die auf einem robusten Leiterrahmen ruht.

Foto: Don J. Usner / Museum of New Mexico Press
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Weißwandreifen und Speichenfelgen sind ebenfalls ein Markenzeichen der Lowrider. Lackierte oder verchromte Fahrwerksteile sind ebenfalls verbreitet - immerhin bekommt man sie bei diesen Autos auch zu sehen.

Foto: Dottie Lopez / Museum of New Mexico Press
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Je tiefer, desto besser: Die meisten Fahrzeuge sind mit hydraulischen Fahrwerkssystemen ausgestattet. Nicht unbedingt, um zu hüpfen. Sondern weil eine solche Tieferlegung kaum alltagstauglich ist.

Foto: Don J. Usner / Museum of New Mexico Press
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Dieser Cadillac hebt ein Bein.

Foto: Katharine Egli / For The New Mexican / Museum of New Mexico Press
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Diese extremen Verschränkungen erfordern massive Veränderungen am Fahrwerk. Die Ketten dienen als Federwegbegrenzer.

Foto: Don J. Usner / Museum of New Mexico Press
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Für viele Hispanics gehören Lowrider zu ihrer Alltagskultur.

Foto: Rubenstein / Museum of New Mexico Press
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Der tut nichts, der will nur fahren: Szenekenner Usner war anfangs von der optischen Erscheinung vieler Lowrider-Fahrer verschreckt - hat aber nur gute Erfahrungen mit ihnen gemacht.

Foto: Don J. Usner / Museum of New Mexico Press
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Lowrider sind keine reine Männerdomäne.

Foto: Rubenstein / Museum of New Mexico Press
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"Bombs" werden die Lowrider genannt, die auf Fahrzeugen aus den Fünfzigerjahren basieren.

Foto: Don J. Usner / Museum of New Mexico Press
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Der Name ist Programm: "Dave's Dream" sagt das Airbrush auf der Flanke und das gilt wohl für Fahrzeug und Familie gleichermaßen.

Foto: Rubenstein / Museum of New Mexico Press
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Die Zuschauer widmen dem Ballett dieses Pick-up-Trucks ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.

Foto: Museum of New Mexico Press
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Alles ist erlaubt - auch bis auf die Tieferlegung und die Speichenfelgen sehr original gehaltene Fahrzeuge.

Foto: Jack Parsons / Museum of New Mexico Press
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Eine Hölle aus Plüsch - und in der Mitte, zum Herausnehmen, die Fernbedienung für die Fahrwerkshydraulik.

Foto: Jack Parsons / Museum of New Mexico Press
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Dieser Buick Riviera Boattail beweist, dass es bei der Wahl der Lackierung kaum Einschränkungen gibt.

Foto: Jack Parsons / Museum of New Mexico Press
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Der US-amerikanische Autor und Fotograf Don Usner, 59, ist im Norden des Bundesstaates New Mexico geboren und aufgewachsen. Sein Buch "¡Órale! Lowrider" (Museum of New Mexico Press, 32 Euro) widmet sich der Kultur der Lowrider.

Foto: Museum of New Mexico Press
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?