Lowrider Kultur Der springende Punkt
"Hoppers", "Jump Cars" oder "Bouncers" heißen die mit fernsteuerbarem Hydraulikfahrwerk ausgestatteten Lowrider.
Die Lackierung mancher Lowrider kostet mehr, als das Auto selber wert ist.
Kettenlenkrad und Plüschinterieur - zwei der vielen Lowrider-Insignien.
Der Chevrolet Impala ist das Basisfahrzeug für Lowrider - auch wegen seiner Karosserie, die auf einem robusten Leiterrahmen ruht.
Weißwandreifen und Speichenfelgen sind ebenfalls ein Markenzeichen der Lowrider. Lackierte oder verchromte Fahrwerksteile sind ebenfalls verbreitet - immerhin bekommt man sie bei diesen Autos auch zu sehen.
Je tiefer, desto besser: Die meisten Fahrzeuge sind mit hydraulischen Fahrwerkssystemen ausgestattet. Nicht unbedingt, um zu hüpfen. Sondern weil eine solche Tieferlegung kaum alltagstauglich ist.
Dieser Cadillac hebt ein Bein.
Diese extremen Verschränkungen erfordern massive Veränderungen am Fahrwerk. Die Ketten dienen als Federwegbegrenzer.
Für viele Hispanics gehören Lowrider zu ihrer Alltagskultur.
Der tut nichts, der will nur fahren: Szenekenner Usner war anfangs von der optischen Erscheinung vieler Lowrider-Fahrer verschreckt - hat aber nur gute Erfahrungen mit ihnen gemacht.
Lowrider sind keine reine Männerdomäne.
"Bombs" werden die Lowrider genannt, die auf Fahrzeugen aus den Fünfzigerjahren basieren.
Der Name ist Programm: "Dave's Dream" sagt das Airbrush auf der Flanke und das gilt wohl für Fahrzeug und Familie gleichermaßen.
Die Zuschauer widmen dem Ballett dieses Pick-up-Trucks ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.
Alles ist erlaubt - auch bis auf die Tieferlegung und die Speichenfelgen sehr original gehaltene Fahrzeuge.
Eine Hölle aus Plüsch - und in der Mitte, zum Herausnehmen, die Fernbedienung für die Fahrwerkshydraulik.
Dieser Buick Riviera Boattail beweist, dass es bei der Wahl der Lackierung kaum Einschränkungen gibt.
Der US-amerikanische Autor und Fotograf Don Usner, 59, ist im Norden des Bundesstaates New Mexico geboren und aufgewachsen. Sein Buch "¡Órale! Lowrider" (Museum of New Mexico Press, 32 Euro) widmet sich der Kultur der Lowrider.