Lüneburger Heide Moore und Schnucken
Die Lüneburger Heide ist eine einzigartige Kulturlandschaft. Die meisten Urlauber kommen zum Entspannen und Wandern.
Untrennbar mit der Region verbunden sind die Heidschnucken-Herden.
Die Schafe mit dem langen Fell begeistern nicht nur die Urlauber, sie leisten auch einen Beitrag zur Landschaftspflege: Indem sie kleine Bäume, Gräser und Heidekraut fressen, verhindern sie, dass die Heide zuwächst.
Die Heidschnucken tragen zum Erhalt der größten zusammenhängenden Heideflächen Mitteleuropas bei.
Helko Riedinger ist der Hoteldirektor von Camp Reinsehlen, einem "Naturotel", das auf Nachhaltigkeit und Naturnähe setzt. Sein Lieblingsort in der Region ist...
... das Pietzmoor. Auf einem rund fünf Kilometer langer Holzbohlenweg können Wanderer es umrunden.
"Es hat immer etwas Mystisches, immer ein anderes Gesicht", sagt Riedinger. Im April und Mai blühen im Pietzmoor die Wollgräser.
Jan Brockmann nennt sich Heideranger. Er sieht sich als Vermittler zwischen Mensch und Natur.
Stühbusch-Wulfsberg: Die knorrigen Eichen sind ein Überbleibsel intensiver Holzwirtschaft.
Die Stühbüsche am Wulfsberg gehören zu den sogenannten "Naturwundern der Lüneburger Heide" - eine Sammlung besonders sehenswerter Orte.
Der Hof Tütsberg ist Hotel, Restaurant und ein ökologischer Landwirtschaftsbetrieb. Mit seinen historischen Gebäuden erinnert er an ein Freilichtmuseum.
Katrin Riedel (hinten) ist studierte Diplomkauffrau. Vor einigen Jahren schulte sie um, machte sich als Waldpädagogin selbständig und führt seitdem Gruppen auf Vollmondwanderungen durch die Lüneburger Heide.
Im fahlen Mondlicht wirkt die Heidelandschaft plötzlich ganz anders.