Luftfahrt-Legende Buckelwal mit Flügeln
Himmelsstürmer: Eine frühe Boeing 747 überquert in großer Höhe ein schneebedecktes Gebirge.
Short Final: Eine Boeing 747 im Landeanflug.
Brandneuer Vogel: Eine der allerersten Boeing 747 der Fluglinie Pan Am wird im Januar 1970 vom Bodenpersonal für ihren Transatlantikflug von New York nach London vorbereitet.
Air Force One: Diese Illustration von 1986 zeigt den Entwurf einer Boing 747, wie sie dann 1990 von der US-Luftwaffe als Dienstflugzeug für den Präsidenten angeschafft wurde. "Air Force One" ist allerdings keine Bezeichnung für ein bestimmtes Flugzeug, sondern das Funkrufzeichen für die jeweilige Maschine, die den amerikanischen Präsidenten an Bord hat - welche immer das auch sein mag.
Durchblick beim Training: Stewardessen der britischen Fluggesellschaft BOAC machen sich im März 1971 auf dem Londoner Flughafen Heathrow anhand einer Übungsversion mit dem neuen Jumbo-Jet vertraut. In der echten 747 konnte man auch damals natürlich nicht die Fenster öffnen.
Roll-out für den Jumbo: Im Oktober 1968 wird die erste Boeing 747 aus ihrem Hangar in der Nähe von Seattle gerollt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Der vierstrahliege Jet ist zu der Zeit das bei weitem größte Passagierflugzeug der Welt.
Platz in der Luft: Das Innere einer Boeing 747, aufgenommen im Januar 1970, kurz nach der Indienststellung der ersten Maschinen. Obwohl knapp 500 Passagiere in dem Flugzeug Platz hatten, genossen sie allen Komfort.
Tödliche Verwechslung: Eine Boeing 747 der Korean Airlines wie die hier abgebildete wurde im August 1983 über der Halbinsel Sachalin von einem sowjetischen Abfangjäger abgeschossen. Alle 296 Insassen kamen ums Leben. Flug KA 007 hatte sich verirrt und war von der sowjetischen Luftverteidigung für ein amerikanisches Spionageflugzeug gehalten worden.
Jumbo-Absturz in Nairobi: In dem rauchenden Wrack dieser Boeing 747 der Lufthansa kamen am 20. November 1974 59 der 157 Menschen an Bord ums Leben. Es war der erste tödliche Unfall des neuen Jumbo Jets - Schuld war allerdings nicht die Technik, sondern der Pilot.
Ein erster Blick: Tausende Boeing-Angestellte und Gäste versammelten sich im Oktober 1968 auf dem Rollfeld vor dem Hangar des Luftfahrtkonzerns nahe Seattle, um den brandneuen Jumbo Jet zu bestaunen, das zu der Zeit größte Flugzeug der Welt . Der Jungfernflug fand dann am 7. Februar 1969 statt.
Große Klappe: Eine Besonderheit des Jumbo Jets ist die hochklappbare Schnauze , über das die Maschine auch mit sperrigen Gütern beladen werden kann - möglich wird dies durch das hoch im charakteristischen Buckel gelegene Cockpit.
Huckepack-Flug: Die US-Weltraumbehörde Nasa setzt umgabaute Jumbo Jets zum Transport ihrer "Space Shuttle"-Raumfähren ein.
Luxus über den Wolken: Die Klassengesellschaft manifestiert sich im Jumbo Jet sogar in den Etagen. Während es in dem Riesenflugzeug für die Normalsterblichen im unteren Geschoss eher eng zugeht, genießen die Gäste in der 1. Klasse, zu der auch die Plätze im berühmten Buckel gehören, allen Luxus. In den frühen Jumbos befand sich im Obergeschoss sogar eine Bar, zugänglich über eine Wendeltreppe.
Fataler Zusammenstoß: Durch die hohe Zahl der beförderten Passagiere sind Unfälle mit der eigenlich sehr sicheren Boeing 747 oft besonders folgenreich. Beim schwersten Unglück der zivilen Luftfahrt kam es am 19. März 1977, als gleich zwei Jumbo Jets auf der Startbahn des Flughafens von Teneriffa zusammenstießen - für 575 Menschen kam jede Hilfe zu spät.
Juan Trippe: Der Gründer und Präsident der Fluglinie Pan American Airways war ein Visionär der Zivilluftfahrt. Gemeinsam mit William Allen, dem Chef des Flugzeugkonzerns Boeing, entwickelte er 1965 die Idee für ein Flugzeug, das alle bisherigen Dimensionen sprengen und 400 Passagiere transportieren sollte - doppelt so viele wie bis dahin möglich war.