Luftfahrt: Leiser, weiter, sparsamer - DER SPIEGEL
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Luftfahrt Leiser, weiter, sparsamer

Leiser, weiter, sparsamer: Ein Wettbewerb der US-Weltraumbehörde Nasa soll klären, wie das Flugzeug der Zukunft aussieht. Ein halbes Dutzend Forscherteams tüftelt nun an der Frage, ob es im Jahr 2030 mit Überschall oder im Segelflug in den Urlaub geht.
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Leiser, weiter und sparsamer: Das sind die Maßgaben eines Wettbewerbs der Nasa, mit dem modernes Flugzeugdesign gefördert werden soll. Unter den entwürfen findet sich auch eine Renaissance des Überschalljets für Passagiere. So könnte dieser Entwurf eines Überschallfliegers von Lockheed Martin Geschäftsreisende mit Mach 2 zum nächsten Termin bringen.

Foto: Lockheed Martin
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Airbus A380: "Wir brauchen eine Revolution", sagt der Ingenieur Ajay Misra. Er ist Chef des Nasa-Programms Fundamental Aeronautics. "Die kleinen Innovationsschritte der Vergangenheit reichen nicht mehr aus."

Foto: DDP
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Boeing Dreamliner: Die Boeing-Forschungsabteilung trägt den Namen "Phantom Works", was insofern passend erscheint, als die Gestalt des Flugzeugs der Zukunft noch weitgehend unbekannt ist.

Foto: REUTERS
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Globaler Boom, sinkender Verbrauch: In den momentanen Krisenzeiten ist es schwer zu glauben, aber den Prognosen zufolge wird schon im Jahr 2030 mehr als zweimal so viel geflogen werden wie heute. Der Treibstoffvebrauch pro Passagier und Flugstrecke soll massiv sinken - und zwar noch weit stärker als bisher.

Foto: DER SPIEGEL
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Bummel-Boeing: Konzepte für die Luftfahrt der Zukunft gibt es viele. Hier ist eine Designstudie für ein Segelflugzeugs mit Klappflügeln zu sehen.

Foto: Boeing
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Pfeilschnell: Ein anderes der Konzept von Boeing spielt mit der Idee eines Überschallflugzeuges.

Foto: Boeing
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Computersimulation: Das deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt erforscht in seinem Projekt "Vela" die Aerodynamik von Nurflüglern.

Foto: DLR
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Nurflügler: An der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg wird unter dem Projektnamen "AC20.30" ein Flieger entwickelt, der im Jahr 2030 abheben könnte. In der Zwischenzeit lassen die Hamburger immerhin schon Modelle ihres Fliegers starten.

Foto: Roberto Hegeler
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Alternative Antriebstechnik: Mit 80 Metern hat das Solarflugzeug "Solar Impulse" ungefähr dieselbe Spannweite wie ein A380 - vor allem, um möglichst viel Platz für Solarzellen zu bieten.

Foto: AFP
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Ultraleicht mit Riesenflügeln: Mehrere Großsponsoren zahlen für die Entwicklung von "Solar Impulse" - und dürfen sich im Fall eines erfolgreichen Jungfernfluges über globale Medienpräsenz freuen.

Foto: AFP
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"Solar Impulse" (Illustration): "Es ist nicht verrückt, ein Flugzeug zu bauen, das Tag und Nacht ohne einen einzigen Tropfen Öl fliegen kann", sagt Projektchef Bertrand Piccard.

Foto: AP
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Nah am Wasser: Sogenannte "Wing-In-Ground"-Flugzeuge sehen aus wie ein Flugzeug, zählen wegen ihrer geringen Flughöhe jedoch formal zu den Schiffen. Chinesische Ingenieure wollen bis zum Jahr 2017 sogenannte Bodeneffekt-Fahrzeuge entwickeln, die bis zu 400 Tonnen Nutzlast im Tiefstflug übers Meer transportieren.

Foto: REUTERS
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Prototyp "Seafalcon" aus Deutschland: Ende Oktober 2006 wurde das Bodeneffekt-Fahrzeug erstmals zu Wasser gelassen. Entwickelt wurde es von einer kleinen Firma aus Rostock.

Foto: DPA
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