Luftfahrtpionier - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Luftfahrtpionier Flug ins Nichts

Ihre Nachrufe lagen schon bei der "New York Times" bereit: 1929 wagte eine US-Expedition, was noch niemand zuvor versucht hatte. Der Polarforscher Richard Evelyn Byrd erkundete die Antarktis per Flugzeug - und kam am Ende zu einer Erkenntnis über den Südpol, wie sie überraschender kaum sein könnte. Von Ariane Stürmer
1 / 16

Entdecker Byrd: Admiral Richard Evelyn Byrd gelang 1929 mit dem dreimotorigen Flieger "Floyd Bennett" der erste Flug über den Südpol. Das Flugzeug hatte er nach einem toten Freund benannt.

Foto: Topical Press Agency/ Getty Images
2 / 16

Polarforscher mit Pinguinen: Admiral Richard Byrd nimmt 1925 am Deck eines Schiffes Kontakt zu Königspinguinen auf. Der US-Forscher wollte die Antarktis als erster mit dem Flugzeug erobern und bei der Expedition Funk und andere Kommunikationstechnik einsetzen.

Foto: Getty Images
3 / 16

Byrd in Spitzbergen: Der Norweger Roald Amundsen (l.) erreichte 1911 als erster Mensch den Südpol. Richard Evelyn Byrd (M.) ließ sich von dem Expeditionsveteran beraten, bevor er seinen Antarktisflug antrat. Diese Aufnahme entstand im Mai 1926 in Spitzbergen.

4 / 16

Für die Kälte gewappnet: Richard Byrd posiert 1929 kurz vor dem Start seiner Expedition an den Südpol in üppiger Pelzmontur.

Foto: AP
5 / 16

Eisbär: Mit diesem Eisbrecher namens "Bear" machte sich der Polarforscher Richard Byrd 1928 auf den Weg in die Südpol-Region. Die "Bear" war eines von vier Schiffen, die die Expeditionsausrüstung transportierten.

Foto: Getty Images
6 / 16

Kurz vor dem Abflug: Ein Fotograf hält fest, wie das Flugzeug "Josephine Ford" betankt wird. Schon 1926 hatte sich Byrd in der Arktis aufgehalten - dieses Bild wurde in Spitzbergen aufgenommen.

Foto: AP
7 / 16

Pilot Balchen: Der Polarforscher steuerte das Flugzeug, in dem Richard Byrd mit seiner Crew saß, beim Flug über den Südpol. 20 Jahre später wagte sich Balchen auch an den Nordpol - er war der erste Mensch, der beide Pole überflogen hatte.

8 / 16

Byrd mit Funker June: Bei der Expedition zur Antarktis war Harold June der Funker an Bord (Aufnahme mit Richard Byrd, 1928/29 am Südpol).

9 / 16

US-Flagge am Pol: Fast 30 Jahre später kehrte Byrd (M., mit Teilnehmern seiner Südpol-Expedition) wieder an den Ort des Geschehens zurück.

Foto: AP
10 / 16

Der Forscher vor einer Fokker: 1926 ließ sich Richard Byrd vor einer Fokker ablichten. Drei Jahre später überflog er den Südpol mit einer Maschine vom Typ Ford Trimotor.

Foto: AP
11 / 16

Byrds Begrüßung in New York: Als der Polarforscher nach seiner Expedition 1930 im New Yorker Hafen einlief, hießen ihn die anderen Schiffe mit Glocken und Sirenen willkommen.

12 / 16

Mit Schiff und Flugzeug: Admiral Richard Byrds Fokker-Maschine "Josephine Ford" wird an Bord des Schiffes "Chantier" gehievt. Byrd machte sich schon 1926 auf dem Weg zum Nordpol - ob er jemals dort ankam, ist nicht geklärt.

Foto: Getty Images
13 / 16

Assistent am Südpol: Ein Mitglied der Expeditionstruppe von Roald Amundsen, vermutlich dessen Assistent Helmer Hansen, posiert am Südpol neben der norwegischen Flagge. Der Norweger Amundsen und seine Begleiter erreichten den Südpol 1911 als erste Menschen überhaupt.

Foto: Getty Images
14 / 16

Polar-Helden: Nach seiner ersten Arktis-Expedition wird Richard Byrd am 2. Juli 1926 in New York von einer Menschenmenge empfangen. Damals glaubte man noch, er habe den Nordpol als erster mit einem Flugzeug erreicht - später jedoch wurde das angezweifelt und konnte nie belegt werden.

Foto: Getty Images
15 / 16

Polarforscher Scott: Der englische Marineoffizier und Polarforscher Robert Falcon Scott lieferte sich mit dem Norweger Roald Amundsen einen Wettkampf. Beide wollten als erste den Südpol erreichen - Amundsen gelang das 1911, Scott starb ein Jahr später in der Antarktis auf dem Rückmarsch. Dieses Bild entstand um 1890.

Foto: Getty Images
16 / 16

Ernest Shackleton: Als Junior-Offizier war Shackleton bei der ersten offiziellen britischen Expedition in die Antarktis dabei. Die Forschungsreise unter der Leitung von Robert Falcon Scott startete 1901 und dauerte drei Jahre.

Foto: Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?