Luftschiffe Hoffnungsträger und Problemkinder
Luftschiff LZ 127 "Graf Zeppelin" (undatiertes Archivfoto): Die Fluggeräte waren in den Kindertagen der Luftfahrt deutlich populärer als heute.
Brennende LZ 129 "Hindenburg" (am 6. Mai 1937): Das spektakuläre Luftschiffunglück, das sich bei der Landung im US-Ort Lakehurst ereignete, kostete 35 Menschen an Bord das Leben. Der Wasserstoff im Schiff hatte sich entzündet.
Ehemaliger Kanzler Gerhard Schröder bei Cargolifter (im September 2000): Der brandenburgische Luftschiffbauer wollte fliegende Transportgeräte für Schwerlasten bauen - und schlitterte in die Pleite.
"Zeppelin NT 07": Der Zeppelin-Konzern aus Friedrichshafen fertigt seit den neunziger Jahren wieder Luftschiffe - so wie dieses, das seit dem vergangen Jahr in der Nähe von San Francisco fliegt.
Zeppelinpiloten Katharine Board (links) and Fritz Gunther (rechts): Luftschiffe wie der "Zeppelin NT 07", der für Touristen-Rundflüge genutzt wird, sind noch immer ein eher seltener Anblick am Himmel.
Blick aus der Kabine: Beim "Zeppelin NT 07" wird die Leichter-als-Luft-Technik mit der Schwerer-als-Luft-Technik gekoppelt. Der fehlende Auftrieb wird mit Hilfe von Motoren erzeugt - wie bei vielen modernen Luftschiffen.
Luftschiff bei den Olympischen Spielen (im September 2000): Kommerziell kommen Luftschiffe heutzutage am ehesten als Werbeträger zum Einsatz.
Gescheitertes Luftschiff-Experiment: Der Franzose Jean-Louis Etienne wollte mit einem Luftschiff über den Nordpol fliegen. Das Fluggerät wurde allerdings bei einem Sturm unwiederbringlich zerstört.
Forschungs-Luftschiff (im April 2009): Studenten und Wissenschaftler der TU Chemnitz testen ihr Luftschiff "Chemnitz" vor dem ersten Start. Das zehn Meter lange mit Helium gefüllte Gerät kann Kameras, Rechen- und Sensortechnik transportieren.
Ungewöhnlicher Antrieb (im September 2008): Stephane Rousson flog mit einem Luftschiff über den Ärmelkanal, das mit Pedalen angetrieben wurde.