Luftschlösser der Nasa Zelten auf dem Mars
Leben im All: In den siebziger Jahren glaubten Weltraumvisionäre, dass schon im Jahr 2000 solche Städte im All schweben würden. Doch die rotierenden Raumstationen in Form gigantischer Ringe blieben im Entwurfstadium stecken.
Der Weltraumlift: In 15 Jahren will die Nasa den ersten Orbitallift in Betrieb nehmen. Die Idee stammt von dem russichen Weltraumvisionär Konstantin Ziolkowski, der schon 1895 eine solches Transportmittel ersann. Der Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke machte das Konzept in seinem Roman "Fahrstuhl zu den Sternen" berühmt.
Entwurf eines Weltraum-Wohnorts: Dieses Modell einer Raumstation erinnert an einen großen Donut und sollte in der Phantasie von Nasa-Experten irgendwann als Weltraumsiedlung im All rotieren. Der Entwurf aus dem Jahr 1961 hatte einen Durchmesser von sieben Metern - die fertige Station sollte tausenden von Menschen ein Zuhause bieten.
Ball im All: Diese kugelförmige Raumstation sollte bis zu 50.000 Menschen beherbergen
Weltraumkolonie-Vision: Saftige Wiesen, lauschige Wälder, kühle Seen - die Nasa malte sich in den siebziger Jahren eine bessere Welt über den Wolken aus
Landwirtschaft im All: Die Weltraumstädte sollten sich selbst Versorgen. Zum Beispiel durch eine eigene Landwirtschaft, wie in diesem Entwurf der Nasa.
Es muss nicht immer ein Ring sein: Dieser längliche Entwurf für eine Weltraumstation sollte im Orbit aus gebrauchten Raketenstufen des Apollo-Programms zusammengesetzt werden
Künstliche Schwerkraft: Um in den Weltraumstationen Erdanziehungskraft herzustellen, sollten sie um die eigenen Achse rotieren. So auch dieser Entwurf aus dem Jahr 1976.
Urlaub im All: So könnte ein zukünftiges Hotel im Weltraum aussehen
Leben in der Röhre: In dieser Raumstation wollte die NASA die physischen und psychischen Auswirkungen langer Aufenthalte im Weltraum erforschen. Der Entwurf erschien 1959 in der Nasa-Broschüre "Space - The New Frontier".
Traumziel der Weltraum-Visionäre: Seit dem Beginn des Raumfahrtzeitalters ist der rote Planet das Traumziel aller Astronauten. Weltraumvisionär Wernher von Braun wollte eine siebzigköpfige Mission auf den Weg schicken. Schlafen sollten sie in aufblasbaren Gummihäusern. Gestartet sind sie nie.
Von Braun in seinem Büro: Der Raketentechniker, Pionier und Visionär der Raumfahrt im Jahre 1960. Von Braun wollte schon in den fünfziger Jahren mit nuklearbetriebenen Raketen den Mars erobern - lange bevor ein Astronaut seinen Fuß auf den Mond setzte.
"Apollo 11"-Crew: Neil Armstrong (r.), Edwin "Buzz" Aldrin (M.) und Michael Collins am 16. Juli 1969 in der Cape Canaveral Air Force Station kurz vor dem Start der Mission Apollo 11 zum Mond
Auf zum Mars: Eine Boeing-Delta-II-Trägerrakete startet mit dem Mars Polar Lander am 11. Dezember 1998 vom Raketenstartgelände am Cape Canaveral. Die Sonde sollte Klimastudien auf dem Mars durchführen. Eine bemannte Marsmission plant die derzeitige US-Regierung für das Jahr 2037. Der Nasa-Wissenschaftler Wernher von Braun war sich in den fünfziger Jahren noch sicher, dass schon in den Achtzigern Menschen zum Mars reisen würden.
Mission auf dem Mond: US-Vizepräsident Spiro Agnew und US-Präsident Lyndon Johnson verfolgen am 16. Juli 1969 vom Kennedy Space Center aus den Start der Apollo 11
Raumpatrouille Orion: Die Serie "Raumpatrouille - Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion" erreichte Kultstatus. Im Gegensatz zu dem Projekt "Orion" des US-Verteidigungsministeriums. Die Rakete sollte per nuklearem Pulsantrieb bewegt werden - also durch tausende kleine Atombomben, die hinter dem Heck explodieren.
Reisen per Rakete: Zu Beginn des Weltraumzeitalters glaubten Weltraumpioniere, Raketen werden auch den Personenverkehr auf der Erde übernehmen und mit einer Geschwindigkeit von 6400 Stundenkilometern innerhalb von einer Stunde von New York nach Paris düsen. Das bisher erfolgreichste Überschallpassagierflugzeug Concorde brachte es allerdings nur auf 2200 Stundenkilometer - und hob 2003 das letzte Mal ab.
Mondlandung im Museum: Die Nasa wird am 1. Oktober 2008 50 Jahre alt. Sie war keine 30 Jahre alt, als dieses Modell der Mondlandung im Deutschen Museum aufgenommen wurde. Diese Mondlandung war Anfang der sechziger Jahre noch eine Fantasterei, die 1969 Wirklichkeit wurde.