Luka Modric gegen Borussia Dortmund - DER SPIEGEL
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Real-Star Modric Der Rechtskipper

Er kommt aus der Tiefe des Raumes und lenkt das Spiel von Real Madrid: Luka Modric. Gegen Borussia Dortmund leitete er viele Angriffe ein und lieferte eine Torvorlage.
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Balleroberer und Ballführer: Luka Modric (r.) ist die zentrale Figur im Spiel von Real Madrid. Im Gegensatz zur vergangenen Saison, als er immer wieder als klassischer Zehner eingesetzt wurde, kommt er nun mehr aus der Tiefe.

Foto: AP/dpa
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Der Aktionsradius aus dem Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Borussia Dortmund zeigt Modrics Rolle in Madrids Formation: Der Kroate mit der Nummer 19 agierte als halbrechter Mittelfeldspieler in einem asymmetrischen 4-3-3.

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Die häufigste aller Passfolgen des Spiels war die von Pepe zu Modric: 23-mal kam es zu dieser Kombination. Das zeigt, wie wichtig der 28-Jährige in der Spieleröffnung der Madrilenen ist. Meist kippte Modric anschließend nach rechts hinaus.

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Von dort verlagerte er entweder das Geschehen, oder er wagte schwierige Vertikalpässe durch zum Teil mehrere Verteidigungslinien der Borussia hindurch. Die grünen Pfeile symbolisieren die angekommenen, die roten die nicht angekommenen Pässe. In gelb sind die Torschussvorlagen, in blau der Assist visualisiert.

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Die Vorlage lieferte Modric für Cristiano Ronaldo, der den 3:0-Endstand für Real erzielte.

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Weil der Kroate sich so aufs Gegenpressing fokussiert, schießt Modric seltener Tore, als es ein Spieler seiner Klasse eigentlich tun müsste. Statt mit Tempo in den Strafraum zu stoßen, lauert er auf den nächsten Konterversuch des Gegners. Die Heatmap zeigt, wie selten er sich im Dortmunder Sechzehner aufhielt. Das Spiel gewann Real dennoch überlegen.

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