Lust auf Linux Das Rockiger Satchbook
Rockiger Satchbook: Der Laptoprechner aus Deutschland soll dem alternativen Betriebssystem den Schrecken nehmen. Von der...
...Seite betrachtet macht der aus taiwanesischer Produktion stammende Rechner einen durchaus schlanken Eindruck. Der relativiert sich allerdings...
...wenn man den klotzigen Akku betrachtet. Der wird hinten an dem Korpus angeflanscht und...
...sorgt dann nicht nur für eine gewisse Hecklastigkeit, sondern auch dafür, dass das Notebook stets leicht angeschrägt auf dem Tisch steht - was der Kühlung zugute kommt.
Firmenlogo: Für den Namen seiner Firma hat sich Gründer Marco Laspe von der Hannoveraner Gitarrenbaufirma Rockinger inspirieren lassen. Gitarrenfirmen seien aus Marketingsicht ein Vorbild für ihn, sagt Laspe. Außerdem habe er einen Gitarrenhals von Rockinger in seine Stratocaster-E-Gitarre eingebaut.
Hitzeabfuhr: Mit einer sogenannten Heatpipe (das kupferfarbene Rohr) wird Prozessorwärme in den Luftstrom des Lüfters (rechts oben) abgeleitet und über...
...Kühlrippen an der Gehäuseseite nach außen geführt. Links stehen neben Kopfhörer- und Mikrofonanschluss zwei USB-Buchsen bereit während....
...rechts neben dem SD-Kartenleser eine weitere USB-Buchse, ein HDMI-Anschluss, eine altertümliche VGA-Bchse und der Netzwerkanschluss angebracht sind.
Leuchtsignale: Der Einschaltknopf blinkt im Ruhezustand, um darauf hinzuweisen, dass der Laptop schnell betriebsbereit sein kann
Sondertaste: Die Tastatur des Satchbook genügt normalen Ansprüchen, bietet einen recht gut definierten Druckpunkt. Wohl, um dem Laptop den richtigen Linux-Kick zu geben...
...ist die Windows-Taste mit einem kreisrunden Aufkleber zur Ubuntu-Taste umgewidmet worden.
Guck doch ins Guckloch: Für Videokonferenzen steckt eine Webcam mit 1,3 Megapixel Auflösung im Satchbook.
Mausführung: Das TouchPad ist nahtlos ins Gehäuse integriert und reagiert etwas zittrig auf Fingerbefehle. Die chromfarbene Maustastenwippe darunter ist etwas klapprig
Login: Das vorinstallierte Ubuntu Linux 10.11 funktioniert sofort nach dem Auspacken. Die leidige Suche nach passenden Gerätetreibern, die so manchem den Linux-Einstieg verhageln, entfällt. Für den Einsatz als Alltagsrechner...
...bringt das Satchbook alle Software und die nötige Rechenleistung mit. Wären nicht das nervende Lüftergeräusch und der etwas hoch angesetzte Preis, würde der Linux-Laptop noch mehr Spaß machen.