Luxemburg-Liebknecht-Demo - DER SPIEGEL
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Luxemburg-Liebknecht-Demo Gedenkzug in eigener Sache

Marschieren, frieren, inszenieren: In Berlin wurde 1951 die Gedenkstätte der Sozialisten eingeweiht. Die DDR-Führung nutzte sie für ihren alljährlichen Januar-Aufmarsch - um eine Ehrung der Revolutionäre ging es dabei aber kaum. Stattdessen wurde die Demo zur PR-Aktion für die SED-Größen.
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Mahnmal für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg: Die Gedenkstätte auf dem Städtischen Zentralfriedhof in Berlin-Friedrichsfelde war von 1924 bis 1926 nach einem Entwurf des Architekten Mies van der Rohe erbaut worden. Die Nationalsozialisten zerstörten sie 1935. Im Januar 1951 weihte DDR-Präsident Wilhelm Pieck das neue Denkmal ein.

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Kampfbereitschaft demonstriert: Bei jedem Aufmarsch in der DDR dabei - die sogenannten "Kampfgruppen der Arbeiterklasse". Die des Berlin-Treptower Großbetriebes "EAW J. W. Stalin" marschierte am 15. Januar 1956 mit zur Gedenkstätte für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg auf dem Friedhof in Berlin-Friedrichsfelde.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-35565-0021

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Gedenktag der Sozialisten: KPD-Chef Wilhelm Pieck am 13. Januar 1946 bei seiner Gedenkrede an den Gräbern von Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und anderen Revolutionskämpfern in Berlin-Friedrichsfelde. Links von ihm: SED-Funktionär Franz Dahlem, der Präsident der Berliner Volkspolizei Waldemar Schmidt und der spätere DDR-Staatschef Walter Ulbricht.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-H27965

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DDR-Führung: DDR-Ministerpräsident Otto Grotewohl, dritter von links, und DDR-Staatsratschef Walter Ulbricht, vierter von links, am 19. Januar 1958 auf der Stalinallee, der späteren Karl-Marx-Allee, auf dem Weg zur Gedenkstätte der Sozialisten.

Signatur im Bundesarchiv: N 1648 Bild-KD02526

Foto: Das Bundesarchiv/Manfred Beier
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Aufmarsch in der Frankfurter Allee: Unter der Losung "Im Geiste von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg für unser sozialistisches Vaterland! Für Sozialismus und Frieden!" zogen Berliner am 16. Januar 1977 zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-S0116-001

Foto: Das Bundesarchiv/Manfred Siebahn
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Gedenkmarsch 1978: Mit Bildern von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sowie den von der Staats- und Parteiführung genehmigten Transparenten marschierten die Berliner - wie jedes Jahr - auch am 15. Januar 1978 zur Gedenkstätte der Sozialisten nach Berlin-Friedrichsfelde.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-T0115-009

Foto: Das Bundesarchiv/Joachim Spremberg
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Worte ans Volk: Honeckers Agitationssekretär Joachim Herrmann am 15. Januar 1989 am Mikrophon in der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin. Das Politbüro hat auf der Tribüne Aufstellung genommen.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-1989-0115-011

Foto: Das Bundesarchiv/Rainer Mittelstädt
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Einladung zur "Kampfdemonstration": Titelblatt des pompösen Einladungsheftchens für die Partei- und Staatsführung zur Demonstration zu Ehren von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde am 15. Januar 1989.

Foto: Klaus Taubert
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Ehrung für KPD-Gründer: Jeweils am zweiten Januarwochenende wird in Berlin den am 15. Januar 1919 von Reichswehrsoldaten ermordeten KPD-Gründern Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedacht - so war es auch 2009. Die Teilnehmer legten an der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Friedhof Friedrichsfelde rote Nelken auf die Gräber. In der DDR wurde die traditionelle Gedenkveranstaltung von der SED-Spitze angeführt.

Foto: dpa
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