Lytro: Lichtfeldkamera im Test - DER SPIEGEL
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Lichtfeldkamera So fotografiert die Lytro

Erst fotografieren, später fokussieren: Die erste Lichtfeldkamera für jedermann kommt nach Deutschland. Mit der Lytro kann man nachträglich am Computer scharf stellen, was man will. Wie gut die Technik funktioniert, zeigt der Test.
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Lytro-Kamera: Das Gehäuse erinnert an einen umgekippten Salzstreuer. Die Lichtfeldkamrea ist leicht (214 Gramm) und handlich (11,2 Zentimeter lang, 0,41 Zentimeter hoch und breit).

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Deckel: Der Schutz haftet magnetisch an der Vorderseite der Kamera.

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Magnetdeckel: Eine gute Idee, allerdings ist der Magnet zu schwach. Trägt man die Kamera so in einer Tasche, geht die Kappe leicht ab.

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Display: Der Bildschirm ist in etwa so groß wie ein Traubenzuckerplättchen. Er spiegelt stark und eignet sich nicht zum Komponieren von Aufnahmen. Die Auflösung ist mickrig, blickt man leicht seitlich auf den Bildschirm, ist noch weniger zu erkennen.

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Bildbearbeitung: So sieht ein JPG-Auszug eines Lytro-Bildes aus, wenn man ihn nachträglich mit einem externen Programm bearbeitet (Weißabgleich, Tonwertkorrektur).

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Bildbearbeitung im Vergleich: So sieht ein JPG-Auszug aus derselben Lytro-Datei aus (mit anderem Fokus), wie ihn die Lytro-Software liefert. (Hier die refokussierbare Version auf Lytro )

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Dynamische Schärfe: Hier ist der Hintergrund fokussiert.

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Dynamische Schärfe: Hier ist der Smiley fokussiert - die Lytro-Dateien erfassen all diese Schärfeebenen. (Hier die refokussierbare Version auf Lytro )

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Beispielbild: Lytro-Abzug mit Fokus auf den Blumen im Vordergrund.

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Beispielbild: Hier ein JPG-Export desselben Lytro-Fotos mit Fokus auf dem Hintergrund. (Hier die refokussierbare Version auf Lytro )

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Bildqualität im Vergleich: Dasselbe Motiv bei derselben schlechten Beleuchtung, aufgenommen mit drei Kameras. Hier das Bild der Lytro - die fokussierte Streichholzschachtel erscheint arg krisselig, der Schriftzug ist lediglich zu erahnen, der Innenraum der Schachtel wirkt gesprenkelt (f/2).

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Bildqualität im Vergleich: Dasselbe Motiv fotografiert mit einer Olympus Pen. Die Kamera hat einen vergleichsweise großen Bildsensor, daher ist der Unschärfeeffekt ähnlich groß wie bei der Lytro (trotz einer Blende von f/4). Von der großen Sensorfläche profitiert auch die Bildqualität: Der Schriftzug ist gut lesbar, selbst auf den Köpfen der Streichhölzer sind noch Details in der Oberflächenstruktur zu sehen (ISO 800).

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Kompaktkamera: Das Samsung Smartphone Galaxy S4 Zoom hat einen kleinen Bildsensor, doch die Bildqualität ist den statischen JPG-Exports der Lytro-Dateien überlegen (ISO 400, f/2).

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?