Macau Zockerparadies in Südchina
Neugierige Wartende: Spieler reihen sich im August 2007 in langen Schlangen vor dem Venetian-Casino ein, das gerade eröffnet wird. Inzwischen sprechen Kritiker vom "Casino, das Macau gefressen hat".
Empfangshalle des Venetian Macao Resort: Das Spielkasino soll nicht nur das größte der Welt sein, auch das Gebäude ist nach eigenen Angaben das größte Asiens. Das Casino beschäftigt 15.000 Mitarbeiter - rund fünf Prozent der gesamten Arbeitskräfte des Territoriums.
Spieltische im Venetian Macao: Die Stadt ist das einträglichste Spielzentrum der Welt. Die Umsätze hier sind höher als in Las Vegas und Atlantic City zusammen.
Italienische Impression: Hotel und Casino sind im Venedig-Look erbaut.
Tänzerinnnen im Casino: Feierliche Eröffnung eines Spielerparadieses im August 2007.
Chinesisches Venedig: Models posieren Phantasiekostümen.
Venetian Macao Resort Hotel: 1,8 Milliarden Euro hat der Bau gekostet ...
... und das ist nur der Anfang. Investor Sheldon Adelson will bis 2010 bis zu 8,8 Milliarden Euro investieren und 20.000 Hotelzimmer bauen.
Mandarin Oriental in Macau: 1999 wurde Macau an China zurück gegeben, kurz darauf beschloss die Regierung, das jahrzehntealte Glücksspiel-Monopol aufzuheben. Eine Welle von Investments begann. Neben den bald 30 Casinos bauen die Anbieter jede Menge Hotels, Kongress- und Veranstaltungzentren und Shopping Malls.
Sands-Casino in Macau: Die Regierung will das Casino-Wachstum bremsen. Laufende Projekte und bereits beantragte Lizenzen seien von den Regularien aber nicht betroffen, betonte der Chief Executive des Territoriums. Die Spielsalons zahlen so gut, dass Behörden, Banken und selbst Zahnärzte mittlerweile nur schwer Mitarbeiter finden. Eltern sorgen sich, dass ihre Kinder vorzeitig die Uni aufgeben, um lieber eine Karriere als Croupier zu starten.