Madonna beim ESC - DER SPIEGEL
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ESC Die queere Supergottheit

Nach dem Auftritt von Madonna beim ESC ergießt sich reichlich Häme über die Pop-Diva. Dabei zelebrierte Madonna den wahren Spirit des Spektakels.
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Für die LGBTQ-Community gilt Madonna als eine Ikone.

Foto: Orit Pnini/ KAN/ AFP
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Für ein kleines Millionensümmchen wurde die Pop-Diva von einem Geschäftsmann für den Eurovision Song Contest engagiert.

Foto: Michael Campanella/Getty Images
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Madonnas Songs sind noch heute gemeinsamer Nenner aller Gay-Clubs der Welt - viele Jahre waren sie der einzige.

Foto: Orit Pnini /REUTERS
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Madonna kam auch nach Tel Aviv, um ihr neues Album "Madame X" vorzustellen. Der präsentierte Song "Future" schaukelte auf einem handelsüblichen Reggae daher.

Foto: Orit Pnini /AFP
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Zunächst sang Madonna ihren 30 Jahre alten Song "Like a Prayer", der vielen Schwulen als Hymne gilt.

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Die Güte von Madonnas Auftritten war noch nie einzig an der Qualität ihres Gesangs auszumachen.

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Ihre Kostümierung war immer schon ein Spiel mit Freizügigkeiten, ihre Stimme schon immer dünner als die vieler anderer Stars.

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Künstlerinnen wie Patti Smith, Kate Bush, Grace Jones haben es bisher vermieden, sich im Alter zum Gespött zu machen. Madonna schaffte das nicht, meinen Kritiker.

Foto: Michael Campanella/ Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?